Gründe für Frickenhausens Erfolg lassen sich viele finden, an erster Stelle steht aber wohl eindeutig ein Name: Koki Niwa. Das japanische "Wunderkind" scheint bei einer momentanen Bilanz von zwölf Siegen und keiner (!) Niederlage auf dem besten Weg zu einer perfekten Hinrunde zu sein. Auch außerhalb der Liga trumpft der 19-jährige große auf, mit seinem Spielwitz und unglaublichen Leichtigkeit holte sich Niwa vor einigen Wochen zur großen Überraschung den Titel des japanischen Einzelmeisters. Seine Mitstreiter Wang Yang, ein für die Slowakei startender Abwehrkünstler sowie der deutsche Nationalspieler Steffen Mengel stehen in der TTBL inzwischen für attraktive Spiele und stellen die Gegner vor große Probleme.
Bereits am Freitag müssen die Werderaner im österreichischen Wels unbedingt punkten, um ihre Ausgangslage in der Champions League weiter zu optimieren. „Wir haben mit Wels noch eine Rechnung offen, für uns geht es aber natürlich in erster Linie um das Weiterkommen", erklärt Sascha Greber die Ausgangslage. „Die Hinspiel-Niederlage ist bei allen Beteiligten noch in schlechter Erinnerung. Die Jungs brennen auf eine Wiedergutmachung!"