Auch 2013 war es nicht schwer, mit Sascha Greber einen würdigen Preisträger zu finden. Nur: Der Teamchef des deutschen Tischtennis-Meisters SV Werder Bremen hatte zwischen Bundesliga- und Champions-League-Einsätzen seiner Mannschaft keine Zeit, um die Presseente des VBS am vorgesehenen Termin im Bremer Ratskeller in Empfang zu nehmen. Ohne Ehrengast mussten sich die Vereinsmitglieder mit ihren Lebenspartnern diesmal mit dem festlichen Essen begnügen, während der Porzellanvogel dem Preisträger ein paar Tage später sozusagen ins Haus flatterte. VBS-Schatzmeister Jörg Niemeyer überreichte Sascha Greber die Trophäe im Rahmen eines Trainingsabends.
Der 44-jährige Teamchef des SV Werder, 1983 deutscher Vizemeister bei den Schülern und danach viele Jahre Zweitliga-Spieler für Werder und den SV Ahlem Hannover, ist seit 2000 für die Belange von Werders erster Herrenmannschaft verantwortlich. 2005 stieg der Verein erstmals in die Bundesliga auf, 2006 umgehend ab und 2007 sogleich wieder auf. In Trainer Cristian Tamas hatte Greber einen kongenialen Partner gefunden, mit dem er kontinuierlich die Erfolgsleiter hinaufstieg. Die Krönung folgte im vergangenen Frühling: Erstmals für die Play-off-Runde der besten vier Bundesligisten qualifiziert, räumte Werder im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft Rekordmeister Borussia Düsseldorf mit Timo Boll aus dem Weg und bezwang anschließend im Endspiel auch die TTF Liebherr Ochsenhausen mit 3:0.
Sascha Greber und Cristian Tamas hatten mit den Weltklassespielern Chuang Chih-Yuan und Adrian Crisan sowie Constantin Cioti und Paul Drinkhall aber nicht nur ein Tischtennis-Spitzenteam geformt, sondern stets auch die Zusammenarbeit mit den Medien gepflegt. Auch wenn der SV Werder die deutsche Meisterschaft nicht geholt hätte: Die Verleihung der Presseente an seinen Teamchef war überfällig.
Quelle: VBS