Die Tischtennisabteilung veranstaltete auch in diesem Jahr eine Vereinsmeisterschaft. In diesem Jahr gab es bei der traditionellen Veranstaltung einige Änderungen.
Die Tischtennisabteilung veranstaltete auch in diesem Jahr eine Vereinsmeisterschaft. In diesem Jahr gab es bei der traditionellen Veranstaltung einige Änderungen.
Am Freitag, den 28. August 2015, fand die diesjährige Auflage der Vereinsmeisterschaft der Tischtennisabteilung des SV Werder Bremen statt. Die Meisterschaft wurde in diesem Jahr von Grund auf erneuert. Während die Veranstaltung in den vergangenen Jahren immer zum Ende der Saison stattfand, wurde sie in diesem Jahr vor den Beginn der neuen Spielzeit geschoben. Auch das System, in dem gespielt wurde, wurde komplett verändert. Das Schleifchenturniersystem der letzten Jahre musste einem klassischen Gruppen- und KO-System weichen.
In einer Abteilung spielen viele Spieler von unterschiedlicher Qualität. Um die Spiele fairer zu gestalten, erhielten Spieler je nach ihrer Liga und der Liga ihres Konkurrenten einen Punktevorsprung. Gespielt wurde nur ein Satz bis 15 und ohne Verlängerung.
Die wohl größte Veränderung zu den Vorjahren war allerdings, dass mit Constantin Cioti und Cristian Tamas, ein Spieler sowie der Trainer von Werders Bundesliga-Mannschaft sich die Ehre gaben und an dem Turnier teilnahmen.
In sieben Gruppen spielten die Spieler zunächst aus, wer die KO-Phase erreicht. Besser gesagt, wer welche KO-Runde erreicht. Denn da der Spaß natürlich im Vordergrund der Veranstaltung stehen sollte, hatten alle Spieler noch einmal die Chance sich in einer von drei KO-Runden zu beweisen.
In der Heroes League, der Super League und der Champions League wurde jeweils ein Gewinner ausgespielt. Dabei stellte die Champions League die höchste Spielklasse dar.
Die Heroes League konnte Oliver Wilhelm für sich entscheiden und in der Super League erspielte sich Wolfgang Stroux den Sieg.
In der Champions League gab es mit Cristian Tamas und Constantin Cioti zwei klare Favoriten. Tamas musste sich jedoch bereits im Viertelfinale seinem Trainerkollegen Rami Karnoub geschlagen geben. Cioti erreichte noch das Viertelfinale bevor für ihn gegen Yannick Meding Schluss war.
Yannick Meding zog später auch noch ins Finale ein, musste sich dort aber dem Neuzugang Sven Striebeck geschlagen geben.
Auf der Feier nach der Veranstaltung wurden die Sieger der drei KO-Runden von Sportwart Peter Eilers geehrt und von ihren Sportkameraden gefeiert. Zum Titel der erfolgreichsten Dame konnte sich Silke Poggenburg, durch das Erreichen des Viertelfinales in der Heroes League, beglückwünschen lassen.
Den inoffiziellen Titel für die Überraschung des Turniers erhielt Günther Einemann, der in dieser Saison mit seiner Mannschaft in der 2. Kreisklasse antreten wird. Er schaffte es trotz seiner tiefen Ligeneinstufung seine Vorrundengruppe zu gewinnen.
Am Ende lässt sich resümieren, dass es für alle Teilnehmer wieder eine tolle Veranstaltung und eine willkommene Abwechslung war, bevor der Ligaalltag wieder beginnt.
Für die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung zeichneten Peter Eilers, Fritz Piepkorn, Dietrich und Philip Milles verantwortlich - vielen Dank an dieser Stelle für die geleistete Arbeit.
Von Niklas Glade
