Es kann losgehen! Werder freut sich auf Finalsonntag

Ein letzter, großer Schritt zur Meisterschaft: Constantin Cioti kämpft mit Werder um den Titel
Tischtennis
Donnerstag, 30.05.2013 / 12:40 Uhr

Das Beste kommt Schluss, so ist es in dieser Saison auch für Werders Tischtennis-Herren. Nach einer langen und aufregenden Saison kämpfen die Grün-Weißen am Sonntag gegen den TTF Liebherr Ochsenhausen um die Deutsche Meisterschaft. Das Finale in Frankfurter wird sicher eine hochklassige Angelegenheit, die beiden wohl besten Mannschaften der Saison stehen sich in der Fraport-Arena gegenüber.

An Selbstbewusstsein dürfte es den Werderanern mit Sicherheit nicht mangeln, neben einer starken Rückrunde haben die Spieler auch in ihren jeweiligen Einzelwettbewerben beachtliche Erfolge erzielen können. Jüngstes und spektakuläres Beispiel lieferte Chih-Yuan Chuang vor knapp zwei Wochen in Paris, als er mit seinem Doppelpartner Chien-Ang Cheng überraschend die Phalanx der Chinesen durchbrach und den Weltmeistertitel für Taiwan erringen konnte. Bundestrainer Jörg Roßkopf war in Paris dabei und glaubt, dass „Chuang sicher eine gehörige Portion Selbstvertrauen nach seinem WM-Titel mitbringt, andererseits ist ein WM sehr kräftezehrend. „Ochsenhausens Spitzenspieler Ryu Seung Min konnte sich in dieser Zeit ausschließlich aufs TTBL-Finale vorbereiten und ist vielleicht einen Tick frischer."

Die für Sonntag benötigte Frische beschäftigt Werders Trainer Cristian Tamas seit mehr als drei Wochen. „Die Mannschaft hat akribisch gearbeitet und ist sehr konzentriert, wir werden diese Konzentration bis Sonntag weiter erhöhen." Bereits am Samstag wird die Mannschaft mittags in Frankfurt landen, um 17 Uhr wird dann das Abschlusstraining am Finaltisch stattfinden. Neben der der steigenden Anspannung kommt die Begeisterung über die Finalteilnahme natürlich nicht zu kurz. „Wir reisen mit großer Vorfreude zum Finale nach Frankfurt, dafür haben wir schließlich das ganze Jahr hart gearbeitet. Die Jungs befinden sich in guter Form und auch in Finalspielen haben sie ja schon einige Erfahrung vorzuweisen."

Doch auch der Konkurrent aus dem Süden verfügt neben Finalerfahrung über großartige spielerische Qualität, weswegen der Sascha Greber den TTF ganz leicht in der Favoritenrolle sieht. „Ochsenhausen hat uns als einzige Mannschaft zwei Mal in dieser Saison geschlagen, alleine aus dieser Erfahrung wissen wir um ihre Stärke. Aber ein Finale geht seine ganz eigenen Wege, und mit dem größten Werder-Fanblock, den wir Auswärts je dabei hatten, glaube ich fest an unsere Chance." Der angeschlagene Paul Drinkhall wird zur moralischen Unterstützung in der Werder-Box Platz nehmen, auch das gesamte Werder-Präsidium sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Willi Lemke werden die Grün-Weißen unterstützen. Sascha Greber freut sich natürlich über den großen Rückhalt. „Der gesamte Verein steht hinter uns, das motiviert ungemein. Es wäre großartig, wenn wir diesen Rückenwind für den ersten Meistertitel nutzen können."

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