"Ich möchte lange in Bremen bleiben"

Aufschlag im Weser-Stadion: Werders Geschäftsführer Hubertus Hess-Grunewald, Kirill Skachkov und Sascha Greber
Tischtennis
Dienstag, 12.05.2015 / 09:36 Uhr

Einige Momente stand er einfach nur da uns war sichtlich beeindruckt. Das Weser-Stadion hatte bei Kirill Skachkov auch ohne Zuschauer für Erstaunen gesorgt. „Ein wirklich schönes Stadion!" war auch die erste Reaktion, aber eigentlich war der 27-jährige aus einem anderen Grund in seiner zukünftigen Heimat. Neben diversen Formalitäten wie Wohnungsübernahme, Visum oder Kindergartensuche war der russische Nationalspieler auch hier, um über die Gründe für seinen Wechsel nach Bremen zu sprechen. Und da gibt es für Kirill Skachkov einige.

Bei einer Stippvisite in Bremen darf das Weser-Stadion natürlich nicht fehlen. Wenn man diese Reise allerdings als Neuzugang bei Werders Tichtennis-Herren macht, werden im weiten Rund natürlich einige Bälle über das (Mini-) Netz geschlagen. So erging es auch Kirill Skachkov, der sich bei bestem Wetter und einer ganz speziellen Kulisse seinen neuen Arbeitgeber genauer angeschaut hat.

„Werder ist ein großer Club in einer der stärksten Ligen der Welt. Ich mag auch die Arbeitsweise des Teams, hier wird ruhig und professionell gearbeitet." Bei der Entscheidungsfindung half auch ein ehemaliger Werderaner ein wenig mit. „Ich habe auch mit Chih-Yuan Chuang über den möglichen Wechsel gesprochen. ‚Chuanny‘ hat mich in meinem Gefühl bestätigt, dass Werder ein toller Verein ist wo ich mich auf jeden Fall weiterentwickeln kann." Für diese grün-weiße Möglichkeit musste zunächst einiges in Bewegung gesetzt werden, Skachkovs Wechsel zum russischen Serienmeister Fakel Gazprom Orenburg stand eigentlich schon fest. „Obwohl wir finanziell sicher nicht mit Orenburg mithalten konnten, war für Kirill sofort klar, dass er zu uns möchte. Dann ging die Arbeit erst richtig los. Nach vielen Telefonaten mit dem Präsidenten von Fakel Gazprom und Dimitrij Ovtcharov, der uns dort sehr geholfen hat, konnten wir dann aber Vollzug melden", erklärt Team-Manager Sascha Greber den Verlauf der Verhandlungen im Februar.

Der aus Ochsenhausen wechselnde Skachkov hofft auf eine erfolgreiche Zeit, die aus seiner Sicht gerne auch über den unterschriebenen 2-Jahres-Vertrag hinausgehen kann. „Ich glaube dass wir mit dem Team Erfolg haben und um Titel mitspielen können. Wenn ich gut spiele kann ich mir gut vorstellen auch länger hier zu bleiben, die Bedingungen für mich und meine Familie sind optimal." Ab Juni wird Familie Skachkov den Lebensmittelpunkt nach Bremen verlegen, wenn es nach Werders Neuzugang geht auch mit erneuten Besuchen im Weser-Stadion.

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