Im Mixed- und Doppelwettbewerb lief es dann allerdings wesentlich besser für Dörr-Kling. Mit seiner Mixed-Partnerin Kerstin Janke aus Brandenburg gewann er die erste Runde mit 3:2 gegen die Paarung Reek/Umbescheidt aus Sachsen-Anhalt. In der nächsten Runde trafen die beiden dann auf das favorisierte Mixed Runge/Scholz aus Niedersachsen. In diesem Spiel zogen sich Janke/Dörr-Kling allerdings sehr achtbar aus der Affäre und scheiterten knapp mit 1:3 wobei der vierte Satz in der Verlängerung verlorenging.
Der Doppelwettbewerb entschädigte Dörr-Kling dann für das frühe Ausscheiden aus dem Einzelwettbewerb. Mit seinem Partner Uwe Christlieb aus Hamburg hatte er den amtierenden Europameister AK50 an seiner Seite und die beiden harmonierten von Anfang an sehr gut. Im ersten Spiel gelang ein souveräner Sieg 3:0 gegen Weil (RTTV)/Herbach (PTTV). Danach standen ihnen mit Heckmann und Ostendarp vom WTTV zwei sehr starke Spieler gegenüber. Allerdings führte das aggressive und offensive Spiel von Christlieb/Dörr-Kling zu einem 3:0 Sieg in dem alle 3 Sätze stark umkämpft waren.
Das Viertelfinale gegen die beiden Hessen Buchenau/Stippich begann dann leider mit einem 0:2 Rückstand, da vor allen Dingen Buchenau kaum Fehler beging. Nach Umstellung des Spiels kamen Christlieb/Dörr-Kling ins Spiel zurück und verkürzten auf 1:2. Leider reichte es im vierten Satz trotz 7:3 Führung nicht zum Satzgewinn, sodass die Hessen das Spiel mit 3:1 für sich entschieden.
Bericht aus Bielefeld von Jürgen Prothmann und Stefan Dörr-Kling