Heimspiel gegen Saarbrücken bietet Endspielatmosphäre

Werder hofft auf zahlreiche Zuschauer im eventuell letzten Heimspiel der Saison
Tischtennis
Montag, 09.03.2015 / 20:38 Uhr

Am kommenden Sonntag, 15.03.2015 findet um 15.00 Uhr das letzte Heimspiel der Saison 2014/2015 gegen den 1. FC Saarbrücken TT statt - es sei denn Werder qualifiziert sich durch entsprechende Ergebnisse in den beiden ausstehenden Saisonspielen noch für die Playoffs.

Das Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken TT wird den hoffentlich zahlreichen Zuschauern echte Endspielatmosphäre bieten, da die beiden Kontrahenten direkte Konkurrenten um einen der begehrten Playoff-Plätze sind. Beide Teams haben im bisherigen Saisonverlauf ein Punkteverhältnis von 18:14 erreicht. Werder hat aufgrund des besseren Satzverhältnisses noch knapp die Nase vorn und belegt vor diesem Spiel den fünften Tabellenplatz - Saarbrücken ist auf Platz sechs den Werderanern dicht auf den Fersen.

Sollte den Werderanern ein Heimsieg gelingen steht dann als letztes Spiel die Auswärtspartie in Ochsenhausen an - das Spiel findet am 29.03.2015 statt. Die Ochsenhausener stehen mit ebenfalls 18:14 Punkten und mit einem um drei Sätze besseren Satzverhältnis zur Zeit auf dem begehrten Playoff Platz vier. Die Ochsenhausener müssen zeitgleich am Sonntag beim Tabellendritten TTC Zugbrücke Grenzau antreten, die ebenfalls nicht in Gefahr geraten wollen ihren Playoff Platz zu riskieren. Das Rennen um die Playoffs verspricht sehr spannend zu bleiben.

Sascha Greber: "Wenn wir gewinnen sind wir weiterhin im Rennen"

Teammanager Sascha Greber beschreibt die Ausgangssituation wie folgt: „Bei einem Heimsieg gegen Saarbrücken haben wir gute Chancen die Playoffs zu erreichen - bei einer Niederlage sind wir raus."

Auch für die Spieler von Werder besitzt das Spiel gegen Saarbrücken eine sehr hohe Wichtigkeit. Bastian Steger hat am vergangenen Wochenende auf die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Chemnitz verzichtet - auch vor dem Hintergrund, dass er dann am kommenden Wochenende seine Kräfte voll auf den Gegner aus Saarbrücken konzentrieren kann.

Diese Konzentration auf den Gegner wird auch notwendig sein. Die Gäste aus Saarbrücken haben im Hinspiel den Werderanern eine empfindliche 3:0 Niederlage beigebracht - allerdings fehlte im Hinspiel Constantin Cioti, der am kommenden Wochenende wohl spielen wird. Die Mannschaft ist mit Tiago Apolonia, Bojan Tokic und Adrien Mattenet sehr stark besetzt und schaffte es Anfang Februar 2015 Borussia Düsseldorf zu bezwingen - es sind die bisher einzigen Verlustpunkte für die Düsseldorfer in dieser Saison.

Eventuell letztes Heimspiel von Crisan - offizielle Verabschiedung vor dem Spiel

Vielleicht wird das Spiel gegen Saarbrücken für die Zuschauer die letzte Gelegenheit sein, Adrian Crisan im Trikot des SV Werder Bremen zu erleben. Crisan verlässt nach fünf Jahren auf eigenen Wunsch das Bremer Team. Er kämpft seit einiger Zeit mit gesundheitlichen Problemen und konnte in dieser Saison verletzungsbedingt nicht seine gewohnte Form bieten. Aus diesem Grund hat Crisan jetzt frühzeitig seinen Rückzug bekannt gegeben. Zur Zeit sieht es glücklicherweise so aus, dass er zum Heimspiel am Sonntag wieder fit sein wird und auflaufen kann - es wäre ihm und den Zuschauern zu wünschen.

Sascha Greber: „Seit wir Adrian Crisan 2010 verpflichtet haben ist es kontinuierlich mit uns bergauf gegangen - die Krönung war natürlich die Deutsche Meisterschaft 2013. Hier möchte ich vor allen Dingen seine Siege im Halbfinale gegen Timo Boll und im Endspiel gegen Ryu Seung Min hervorheben. Auch an dem Aufbau unserer Trainingsgruppe in Bremen hat Adrian sehr großen Anteil. Wir sind Adrian zu sehr großem Dank verpflichtet und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute."

Vor Beginn des Spiels gegen Saarbrücken wird Adrian Crisan vom neuen Präsidenten und Geschäftsführer des SV Werder Bremen Dr. Hubertus Hess-Grunewald offiziell verabschiedet. Die Verabschiedung wird Dr. Hess-Grunewald gemeinsam mit Teammanager Sascha Greber und dem Abteilungsleiter der Tischtennis-Abteilung Werner Meyer vornehmen. Dr. Hess-Grunewald hatte auch maßgeblichen Anteil am Transfer des Neuzugangs der Werderaner Kirill Skachkov.

Sascha Greber: „Ohne die tatkräftige Unterstützung durch Dr. Hess-Grunewald hätten wir die Verpflichtung von Skachkov nicht bewältigen können. Wir möchten uns an dieser Stelle für die großartige Hilfe bedanken."

von Stefan Dörr-Kling

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