Mit etwas Wehmut blickte Jens Lundqvist dann auch anschließend auf die beendete Zeit im Werder-Trikot. "Ich habe sehr gerne hier gespielt und hätte mir auch noch ein weiteres Jahr vorstellen können. Aber so ist das im Sport. Ich werde Bremen immer in guter Erinnerung behalten und gerne wiederkehren, auch wenn es dann als Gegner sein könnte." Ab der nächsten Saison wird Lundqvist im französischen Angers aufschlagen, der Schwede hat vor seiner grün-weißen Zeit bereits dort erfolgreich gespielt. Doch bis es so weit ist, hat der 32-jährige zunächst einmal andere Pläne. „Zunächst werde ich ein wenig mit der Familie entspannen und mich dann auf die olympischen Spiele vorbereiten. Ich freue mich sehr über die gelungene Qualifikation, dort werde ich bestimmt auch meine Bremer Mitspieler wiedertreffen." Sein bisheriger Trainer wird ihm dort die Daumen drücken, so wie er es auch bei seinem letzten Auftritt in Bremen getan hat. "Das gesamte Team hat heute gehofft, dass er sich mit einem Sieg verabschieden kann. Das hat zum Glück geklappt! Wir hatten eine tolle Zeit mit ihm, doch im Sport muss man manchmal schwierige Entscheidungen treffen. Aber auch wenn sich unsere Wege trennen, gehen wir freundschaftlich auseinander."
SV Werder Bremen - 1. FC Saarbrücken 3:2
Adrian Crisan - Bastian Steger 3:2 (11:13, 8:11, 11:5, 11:6, 11:8)
Jens Lundqvist - Bojan Tokic 1:3 (6:11, 11:5, 9:11, 5:11)
Constantin Cioti - Cedric Nuytinck 3:0 (11:9, 11:8, 12:10)
Adrian Crisan - Bojan Tokic 2:3 (12:14, 9:11, 11:8, 11:8, 8:11)
Jens Lundqvist - Bastian Steger 3:0 (19:17, 11:9, 11:8)