Werder besiegt zum Abschluss Tabellenführer

Der letzte Ball im Werder-Dress: Jens Lundqvist verabschiedet sich mit einem 3:0-Sieg aus Bremen.
Tischtennis
Sonntag, 22.04.2012 / 18:46 Uhr

Mit einem 3:2-Heimsieg gegen den Tabellenführer 1.FC Saabrücken haben Werders Tischtennis-Herren die Tischtennis-Saison erfolgreich abgeschlossen. Für eine Playoff-Qualifikation hat es dennoch nicht gereicht, da Fulda zu Hause gegen den Konkurrenten aus Ochsenhausen verloren hat. Werders Saison ist damit beendet, nach den olympischen Spielen in London startet die Jagd um Spiele und Punkte auch in Bremen erneut.

Es sollte wohl einfach nicht sein. Trotz einer fantastischen Rückrunde verpassen die Grün-Weißen das Endrunden-Ticket um Haaresbreite, punktgleich mit dem Tabellen-Dritten und Vierten bleibt somit nur der undankbare fünfte Tabellenplatz. Daran änderte auch der Abschluss-Erfolg gegen Spitzenreiter und Pokalsieger 1. FC Saabrücken nichts, den Cristian Tamas jedoch als weiteren Beweis einer guten Entwicklung seines Teams sieht. "Nach dem Fehlstart zu Beginn der Saison hat das Team eine tolle Entwicklung hinter sich. Wir haben in Weihnachtspause sehr intensiv trainiert, die Jungs haben alles dem Erfolg der Mannschaft untergeordnet."

Trotz des fehlenden "Sahnehäubchens" gab es eine Menge emotionale Momente vor und nach dem Spiel, denn nach drei Jahren an der Weser verabschiedete sich Jens Lundqvist vom Bremer Publikum. Dass auch der Himmel dabei weinte ist dabei sogar untertrieben, denn pünktlich zum ersten Lundqvist-Auftritt hagelte und donnerte es so stark, dass das Spiel gegen Bojan Tokic aufgrund der Lautstärke der Hagelkörner auf dem Dach der Halle unterbrochen werden musste. Doch auch die Pause half Werders Skandinavier nicht weiter, mit 1:3 unterlag Lundqvist Saabrückens Spitzenspieler. Zuvor hatte Werders Nummer eins Adrian Crisan eine fast schon verloren geglaubte Begegnung gegen Bastian Steger noch drehen können, zur Halbzeit stand es somit 1:1.

In der dritten Begegnung des Tages spielte Constantin Cioti gegen den Saarbrücker Ersatzspieler Cedric Nuytinck die erneute Bremer Führung heraus, die Adrian Crisan gegen einen glänzend aufgelegten Bojan Tokic in fünf Sätzen allerdings wieder einbüßte. Somit hatte Jens Lundqvist nun also die Möglichkeit, seine Bremer Zeit mit dem entscheidenden Sieg im letzten Spiel abzurunden. Und der Schwede ließ sich diese Gelegenheit gegen Bastian Steger nicht nehmen. In teilweise spektakulären Ballwechseln behielt Lundqvist fast immer die Oberhand und konnte sich so von den Werder-Fans gebührend verabschieden.

Mit etwas Wehmut blickte Jens Lundqvist dann auch anschließend auf die beendete Zeit im Werder-Trikot. "Ich habe sehr gerne hier gespielt und hätte mir auch noch ein weiteres Jahr vorstellen können. Aber so ist das im Sport. Ich werde Bremen immer in guter Erinnerung behalten und gerne wiederkehren, auch wenn es dann als Gegner sein könnte." Ab der nächsten Saison wird Lundqvist im französischen Angers aufschlagen, der Schwede hat vor seiner grün-weißen Zeit bereits dort erfolgreich gespielt. Doch bis es so weit ist, hat der 32-jährige zunächst einmal andere Pläne. „Zunächst werde ich ein wenig mit der Familie entspannen und mich dann auf die olympischen Spiele vorbereiten. Ich freue mich sehr über die gelungene Qualifikation, dort werde ich bestimmt auch meine Bremer Mitspieler wiedertreffen." Sein bisheriger Trainer wird ihm dort die Daumen drücken, so wie er es auch bei seinem letzten Auftritt in Bremen getan hat. "Das gesamte Team hat heute gehofft, dass er sich mit einem Sieg verabschieden kann. Das hat zum Glück geklappt! Wir hatten eine tolle Zeit mit ihm, doch im Sport muss man manchmal schwierige Entscheidungen treffen. Aber auch wenn sich unsere Wege trennen, gehen wir freundschaftlich auseinander."

SV Werder Bremen - 1. FC Saarbrücken 3:2

Adrian Crisan - Bastian Steger 3:2 (11:13, 8:11, 11:5, 11:6, 11:8)
Jens Lundqvist - Bojan Tokic 1:3 (6:11, 11:5, 9:11, 5:11)
Constantin Cioti - Cedric Nuytinck 3:0 (11:9, 11:8, 12:10)
Adrian Crisan - Bojan Tokic 2:3 (12:14, 9:11, 11:8, 11:8, 8:11)
Jens Lundqvist - Bastian Steger 3:0 (19:17, 11:9, 11:8)

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