Was nun folgte, werden auch die regelmäßigen Besucher in dieser Form noch nicht gesehen haben. Ein bravourös kämpfender Adrian Crisan spielte sich gegen Cergys Nummer eins Jian Jun Wang in einen „Tunnel", nach 2:1 Satzführung und fünf (!) Matchbällen in Folge musste der Rumäne dann aber tatsächlich noch den 2:2 Satzausgleich hinnehmen. Von Aufgabe aber keine Spur, Crisan wehrte wiederum beim Stand von 8:10 zwei Matchbälle in Folge sowie im Anschluss drei weitere Matchbälle ab, und konnte seine Möglichkeit im fünften Satz zum vielumjubelten 3:2 nutzen. „Ich weiß auch nicht, warum ich es immer so spannend machen muss", gestand „Crisi" im Anschluss lächelnd. Sein Trainer hatte einen „taktisch guten, und kämpferisch starken Crisan gesehen. Er hat das Schlüsselspiel für den Abend, und auch für sich und sein Selbstbewusstsein gewonnen."
In der Tat folgte zum Abschluss ein fast schon gewohnt überragend spielender Constantin Cioti, der Peter Franz in drei Sätzen nicht den Hauch einer Chance ließ. Team-Manager Sascha Greber sah es mit Freude. „Was Costa bei uns im letzten Jahr abgeliefert hat ist einfach nur sensationell. Es ist schön, dass er sich scheinbar immer noch weiter entwicklen kann." Bereits am Sonntag haben Cioti und seine Teamkollegen wieder die Möglichkeit die lobenden Worte der Verantwortlichen zu bestätigen, ab 15 Uhr wird der Serienmeister aus Düsseldorf in der Werder-Halle erwartet.
von Florian Schwarz
SV Werder Bremen - AS Pontoise Cergy 3:0
Chih-Yuan Chuang - Marcos Freitas 3:1 (12:10, 11:6, 1:11, 11:8)
Adrian Crisan - Jian Jun Wang 3:2 (11:6, 11:7, 10:12, 10:12, 15:13)
Constantin Cioti - Peter Franz 3:0 (11:9, 11:6, 11:6)
SV Werder Bremen - Borussia Düsseldorf 3:1
Chih-Yuan Chuang - Patrick Baum 3:1 (11:6, 5:11,11:8,11:7)
Adrian Crisan - Christan Süß 3:2 (5:11, 11:6, 11:8, 8:11, 11:6)
Constantin Cioti - Ricardo Walther 2:3 (9:11, 11:5, 11:9, 8:11, 8:11)
Chih-Yuan Chuang - Christian Süß 3:0 (11:8, 11:5, 11:9)