Die Entscheidung um den deutschen Tischtennis-Pokal der Saison 2014/15 wird am 20. und 21. Dezember in der Esperantohalle in Fulda fallen. Dies gab der Geschäftsführer der TTBL, Nico Stehle, am Rande des TTBL-Finales vergangenes Wochenende in Frankfurt bekannt. In der hessischen Barockstadt wird am letzten Wochenende vor Weihnachten ein Nachfolger für den amtierenden Pokalsieger Borussia Düsseldorf gesucht - sofern die Rheinländer ihren Titel nicht erneut verteidigen. Das zurückliegende Pokalfinale hatte in der Stuttgarter Porsche Arena stattgefunden.
Die Chancen für einen erneuten Titelgewinn stehen für Düsseldorf nicht schlecht: Als Titelträger ist der deutsche Rekordmeister bereits automatisch für den Showdown der besten acht Vereinsmannschaften qualifiziert. Gleiches gilt für den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell. Durch den Einzug in das Pokalfinale der Saison 2013/14 haben die Fuldaer ebenfalls ihr Ticket für die Endrunde der Deutschen Pokalmeisterschaft gelöst. Sie werden in eigener Halle als Lokalmatador antreten.
„Die Esperantohalle ist ein Schmuckkästchen"
„Es hat viel dafür gesprochen, das Pokalendspiel in Fulda auszutragen", sagt Nico Stehle. „Die Esperantohalle ist ein kleines Schmuckkästchen, das 3.200 Zuschauer fasst und an beiden Turniertagen ausverkauft sein soll. Die Fans sitzen ganz nah an den Tischen." In Fulda herrsche eine Tischtennis-Euphorie, fügt Stehle an.
Die Zuschauer können sich also auf packende Spiele, große Emotionen und Tischtennis der absoluten Spitzenklasse freuen - und ganz sicher auf deutsche Nationalspieler wie Timo Boll, Patrick Franziska, Patrick Baum und Christian Süß, auf den chinesischen Abwehrspezialisten Wang Xi und viele andere Stars.
Quelle: TTBL