Nach dem spannenden Auftakt war es dann aber Zeit für Chih-Yuan Chuang. Der mittlerweile auf Weltranglistenposition sechs geführte Taiwanes ließ dem Routinier Torben Wosik nicht den Hauch einer Chance, in drei souverän geführten Durchgängen ließ „Chuanny" nie Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen. Somit war es an Paul Drinkhall, den Sieg „einzutüten". Gegen das Nachwuchstalent Marcel Schaal zeigte der Brite eine solide Leistung und musste nur selten an sein spielerisches Limit gehen. Nach gut 90 Minuten stand der 3:0 Endstand fest, ein auch in der Deutlichkeit absolut verdienter Erfolg der Grün-Weißen.
Für Werders Verantwortliche steigt nicht nur durch diesen klaren Sieg die Vorfreude auf die Meisterschafts-Endrunde. „Adrian musste noch einmal die Motoren hochdrehen, zusammenfassend kann man aber von einem ungefährdeten Sieg sprechen", fasste Cristian Tamas das Geschehen zusammen. Nach diesem Heimsieg heißt der Gegner in der Endrunde am 21. April Borussia Düsseldorf, ein Gegner der den Trainer nicht zu Jubelsprüngen veranlasst. „Ich hätte mir Ochsenhausen gewünscht, alleine weil wir diese Saison schon fünf Spiele gegen Düsseldorf bestritten haben. Im Endeffekt sind beide Gegner aber gleich schwer, wir müssen da durchkämpfen. Einen wichtigen Faktor sieht Tamas auch beim Publikum. „Von den Rängen haben wir wie immer eine tolle Unterstützung erfahren. In den Playoffs werden wir unsere Fans wieder dringend brauchen, nur so haben wir eine Chance auf das Finale."
von Florian Schwarz
SV Werder Bremen - SV Plüderhausen 3:0
Adrian Crisan - Philipp Floritz 3:2 (12:10, 11:13, 11:9, 6:11, 11:4)
Chih-Yuan Chuang - Torben Wosik 3:0 (11:6, 11:8, 11:3)
Paul Drinkhall - Marcel Schaal 3:0 (11:6, 11:4, 14:12)