3:0 Heimsieg - Werder gibt sich keine Blöße

War dieses Mal an Position drei erfolgreich: Werders Paul Drinkhall
Tischtennis
Sonntag, 24.03.2013 / 16:36 Uhr

Mit einem makellosen 3:0 gegen den SV Plüderhausen haben Werders Tischtennis-Herren ihre Heimspiel-Serie in der Tischtennis-Bundesliga abgeschlossen. Adrian Crisan, Chih-Yuan Chuang und Paul Drinkhall sorgten für die nötigen Punkte zum letztendlich ungefährdeten Sieg. Nach dem letzten regulären Auswärtsspiel in Fulda treten die Grün-Weißen am 21.4. zum ersten Mal in einem Playoff-Heimspiel an. Der Gegner steht wird noch ermittelt.

Trainer Cristian Tamas setzte Adrian Crisan etwas überraschend auf Position eins, der Rumäne stieg somit auf Bremer Seite als Erster in das Spielgeschehen ein. Das Duell gegen Philipp Floritz war von Nervosität geprägt, der Plüderhauser dominierte mit der scheinbar richtigen Taktik optisch klar das Spielgeschehen. „Ich hatte Probleme mit seinem Aufschlag, die Tempowechsel haben mir zu schaffen gemacht", analysierte Crisan nach der Partie das Geschehen. „Crisi" kam jedoch mit jedem Ballwechsel immer besser in der Partie an, gerade rechtzeitig um den ersten Durchgang denkbar noch zu seinen Gunsten zu drehen. Ähnlich eng sollte es auch in den folgenden Sätzen zugehen. Bis in den fünften Durchgang bot sich den Zuschauern ein ausgewogenes Bild, dann konnte Werders Rumäne mit aggressivem Spiel entscheidend zulegen. 11:4 entschied der Weltranglisten-19. das Finale für sich, die Führung für die Bremer war somit geschafft und das engste Spiel des Tages bereits Geschichte.

Nach dem spannenden Auftakt war es dann aber Zeit für Chih-Yuan Chuang. Der mittlerweile auf Weltranglistenposition sechs geführte Taiwanes ließ dem Routinier Torben Wosik nicht den Hauch einer Chance, in drei souverän geführten Durchgängen ließ „Chuanny" nie Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen. Somit war es an Paul Drinkhall, den Sieg „einzutüten". Gegen das Nachwuchstalent Marcel Schaal zeigte der Brite eine solide Leistung und musste nur selten an sein spielerisches Limit gehen. Nach gut 90 Minuten stand der 3:0 Endstand fest, ein auch in der Deutlichkeit absolut verdienter Erfolg der Grün-Weißen.

Für Werders Verantwortliche steigt nicht nur durch diesen klaren Sieg die Vorfreude auf die Meisterschafts-Endrunde. „Adrian musste noch einmal die Motoren hochdrehen, zusammenfassend kann man aber von einem ungefährdeten Sieg sprechen", fasste Cristian Tamas das Geschehen zusammen. Nach diesem Heimsieg heißt der Gegner in der Endrunde am 21. April Borussia Düsseldorf, ein Gegner der den Trainer nicht zu Jubelsprüngen veranlasst. „Ich hätte mir Ochsenhausen gewünscht, alleine weil wir diese Saison schon fünf Spiele gegen Düsseldorf bestritten haben. Im Endeffekt sind beide Gegner aber gleich schwer, wir müssen da durchkämpfen. Einen wichtigen Faktor sieht Tamas auch beim Publikum. „Von den Rängen haben wir wie immer eine tolle Unterstützung erfahren. In den Playoffs werden wir unsere Fans wieder dringend brauchen, nur so haben wir eine Chance auf das Finale." 

von Florian Schwarz

SV Werder Bremen - SV Plüderhausen 3:0

Adrian Crisan - Philipp Floritz 3:2 (12:10, 11:13, 11:9, 6:11, 11:4)
Chih-Yuan Chuang - Torben Wosik 3:0 (11:6, 11:8, 11:3)
Paul Drinkhall - Marcel Schaal 3:0 (11:6, 11:4, 14:12)

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