Der Sieg gegen Herne hat Mut gemacht, jetzt soll in Plüderhausen der nächste Schritt folgen. Beim Auswärtsauftritt am Freitagabend stehen Werders Tischtennis-Herren jedoch vor einer schwierigen Aufgabe, das beweisen auch die jüngsten Resultate.
Der Sieg gegen Herne hat Mut gemacht, jetzt soll in Plüderhausen der nächste Schritt folgen. Beim Auswärtsauftritt am Freitagabend stehen Werders Tischtennis-Herren jedoch vor einer schwierigen Aufgabe, das beweisen auch die jüngsten Resultate.
Es war sicherlich eine der Überraschungen des letzten Wochenendes, als der SV Plüderhausen den favorisierten TTF LIEBHERR Ochsenhausen mit 3:1 bezwingen konnte. Allen voran Aleksandar Karakasevic sorgte mit zwei Siegen für den Erfolg der Remstaler. Der Serbe ist dafür bekannt, immer an der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn zu spielen, auch warnt Sascha Greber sein Team vor „King Kara": „Karakasevic ist schwer ausrechenbar, wenn er richtig in Fahrt kommt, ist er kaum noch zu stoppen. Deshalb ist es wichtig, dass ‚Kara‘ gar nicht erst zu seinem Spiel findet und wir dort die Initiative übernehmen." An der Seite von Karakasevic stehen mit Philipp Floritz eine deutsche Nachwuchshoffnung sowie der Engländer Andrew Baggaley, der mit Paul Drinkhall in der Nationalmannschaft bereits diverse Spiele bestritten hat
Einen dieser Einsätze haben Drinkhall und Baggaley auch in dieser Woche erfolgreich hinter sich gebracht, in London schlug die englische Auswahl die Niederlande klar mit 3:0. Weniger erfolgreich lief es für die die Rumänen Crisan und Cioti, die Rumänen mussten eine knappe 2:3 Niederlage in Tschechien einstecken. Zusammen mit ihrem Teamkollegen Chih-Yuan Chuang befindet sich das Werder-Quartett bereits auf dem Weg nach Süddeutschland, nach einer Trainingseinheit am Donnerstag sowie am Freitagmorgen geht es ab 19.30 Uhr dann in das Duell mit dem SVP. Sascha Greber blickt dem Abend optimistisch entgegen. „Wir stehen vor einer sehr schweren Aufgabe, ich halte uns aber in der Lage dort zu gewinnen. Wir möchten endlich eine Serie starten, um uns in den Playoff-Plätzen zu etablieren." Mit einer schmerzhaften Niederlage gegen Ende der letzten Saison haben die Schwaben übrigens die Träume der Bremer damals zu Nichte gemacht, Werder wird alles daran setzen, dass sich dies nicht wiederholt.
