Zwei Werderaner im olympischen Achtelfinale

Trotz aller Mühen hat es nicht gereicht: Paul Drinkhall ist gegen den Deutschen Dimtrij Ovthcharov aus dem olympischen Turnier ausgeschieden.
Tischtennis
Montag, 30.07.2012 / 15:34 Uhr

Mit zwei Siegen und einer Niederlage fällt die grün-weiße Zwischenbilanz beim olympischen Tischtennisturnier durchaus positiv aus. In der Runde der letzten 32 setzten sich Adrian Crisan und sein zukünftiger Teamkollege Chih-Yuan Chuan souverän durch. Paul Drinkhall verabschiedete sich aus dem Einzelwettbewerb, gegen den deutschen Nationalspieler Dimitrij Ovtcharov unterlag der Neu-Bremer in vier Sätzen. Bereits heute Abend wird das Achtelfinale ausgespielt. Während Chuang im Spiel gegen Andrej Gacina gute Chancen für ein Weiterkommen besitzt, muss Adrian Crisan gegen Deutschlands Nummer eins Timo Boll alles aufbieten, um im Turnier zu bleiben.

Mit zwei Siegen und einer Niederlage fällt die grün-weiße Zwischenbilanz beim olympischen Tischtennisturnier durchaus positiv aus. In der Runde der letzten 32 setzten sich Adrian Crisan und sein zukünftiger Teamkollege Chih-Yuan Chuang souverän durch. Paul Drinkhall verabschiedete sich aus dem Einzelwettbewerb, gegen den deutschen Nationalspieler Dimitrij Ovtcharov unterlag der Neu-Bremer in vier Sätzen. Bereits heute Abend wird das Achtelfinale ausgespielt. Während Chuang im Spiel gegen Andrej Gacina gute Chancen für ein Weiterkommen besitzt, muss Adrian Crisan gegen Deutschlands Nummer eins Timo Boll alles aufbieten, um im Turnier zu bleiben.

Für Paul Drinkhall gab es am Montag keine Fortsetzung des sensationellen Wochenendes. Nach seinem samstäglichen Erstrunden-Erfolg gegen Ibrahem Al-Hasan (Kuwait) blieb der Brite auch am Sonntag gegen den klar favorisierten Yang Zi (Singapur) erfolgreich. 5000 Zuschauer in der Londoner Excel-Arena feierten ihren Nationalspieler frenetisch, mit 4:1 hatte Drinkhall ein auch in der Deutlichkeit überraschendes Resultat abgeliefert. Der Akteur selbst sprach dann im Anschluss auch vom „besten Spiel seines Lebens" und bedankte sich für die fantastische Unterstützung von den Rängen.

Gegen den deutschen Dimitrij Ovtcharov endete am Montag jedoch der olympische Traum des 22-jährigen. Obwohl das Resultat mit 4:0 deutlich ausfiel, besaß Drinkhall durchaus Chancen, das Spiel offener zu gestalten. So konnte die englische Nummer eins zum Beispiel eine 9:8 Führung im dritten Durchgang nicht zu einem Satzgewinn vollenden, auch zu Beginn der Partie besaß Drinkhall durchaus Chancen, den nervös beginnenden zwölften der Weltrangliste unter Druck zu setzen. Was bleibt ist ein achtbarer Erfolg und die Hoffnung aus Bremer Sicht, dass der Brite auch bei Werder seine positive Entwicklung fortsetzen kann.

Weiter im Rennen sind dagegen Adrian Crisan und Chih-Yuan Chuang, die aufgrund ihrer Setzposition erst am Montag in das Turnier gestartet sind. Während Crisan gegen den "Oldie" des Turniers, Zhiwen He (Spanien), in sechs Sätzen zwischenzeitlich seine Mühen hatte, siegte Chuang glatt mit 4:0 gegen den Ungaren Daniel Zwickl. Beide werden bereits am Montagabend wieder gefordert sein, Crisan muss dann gegen die deutsche Medaillenhoffnung Timo Boll bestehen, während der Taiwanese Chuang gegen den zukünftigen Grenzauer Andrej Gacina (Kroatien) seine Medaillenhoffnung wahren möchte. Werders Team-Manager Sascha Greber wird die Duelle am heimischen Bildschirm gespannt verfolgen. "Zwei Werderaner unter den besten 16 bei Olympia ist für uns schon einmal ein großartiger Zwischenstand. Ich hoffe aber, dass es so weiter geht, Chuang hat für mich gute Chancen auf ein Weiterkommen. Aber auch Adrian Crisan traue ich eine Überraschung zu, immerhin hat er eine ausgeglichene Bilanz gegen Timo Boll."

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