Hochmotiviert an den Alpenrand - Werder gastiert in Ochsenhausen

Reist als frischgebackener schwedischer Meister nach Ochsenhausen: Jens Lundqvist
Tischtennis
Mittwoch, 07.03.2012 / 17:07 Uhr

Um weiter auf der Erfolgswelle schwimmen zu können, wird auch das Duell gegen den TTF LIEBHERR Ochsenhausen hochmotiviert angegangen. Der zuletzt angeschlagene Adrian Crisan verzichtete sogar auf die Verteidigung seines rumänischen Meistertitels, den er sich zuvor neun Jahre in Folge sichern konnte. Werders Nummer eins bereitete sich stattdessen lieber intensiv auf das Duell gegen seinen ehemaligen Verein in Bremen vor. Jens Lunddqvist hingegen verschaffte sich eine große Portion Selbstvertrauen, bei den schwedischen Meisterschaften triumphierte der 32-jährige im Finale gegen Jörgen Persson. Auch im Doppel hatte Werders Skandinavier Erfolg, zusammen mit Pär Gerell erlangte Lundqvist immerhin den zweiten Rang.

Das Saisonziel ist klar gesteckt, vier Spieltage vor Ende der regulären Saison möchten Werders Tischtennis-Herren im Kampf um die vorderen Plätze voll einsteigen. Grundlagen dazu hat die Mannschaft in den letzten Spieltagen selbst gelegt, die nie ganz zu vernachlässigenden Abstiegsangst ist inzwischen den Begehrlichkeiten nach einer Platzierung in der oberen Tabellenhälfte gewichen. "In den letzten Wochen haben wir viel Selbstvertrauen tanken können. Mit 14:6 Punkten hat die Mannschaft das Leistungsniveau gezeigt, was wir uns von Anfang an erhofft haben", zeigt sich Sascha Greber dementsprechend zufrieden.

Beim Gastspiel in Oberschwaben werden die Werderaner auf den punktgleichen Tabellenvierten der TTBL treffen. Trotz der Verletzung ihres Stars Tiago Apolonia sieht Werders Team-Manager die Gastgeber in der Favoritenrolle: "Ochsenhausen verfügt mit Andrej Gacina, Kirill Skachkov und Liam Pitchford über einen sehr starken Kader. Obwohl wir zuletzt zwei Mal in Folge das Duell gewonnen haben, sehe ich uns als Gastmannschaft in der Außenseiterrolle."

Es dürfte also wieder einmal auf jeden einzelnen Punkt ankommen, darauf hat das Team laut Greber bereits akribisch hingearbeitet: "Nach einer intensiven Vorbereitung werden wir bereits am Freitag in den Süden fahren, um uns vor Ort ideal auf die Begegnung einzustimmen." Das Team wird dabei nicht die einzige Gruppe sein, die die 760 Kilometer fast bis an den Bodensee auf sich nimmt: Um das Quartett vor Ort lautstark zu unterstützen wird sogar ein Kleinbus am Sonntag Werders treueste Fans zu dem wichtigen Auswärtsspiel bringen. Die Rahmenbedingungen werden also stimmen, fehlt nur noch ein erfolgreicher Sonntag um weiter auf der Erfolgswelle schwimmen zu können.

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