Ohne den Auftaktpunkt des Taiwanesen rückten die grün-weißen Siegesambitionen in weiter Ferne, denn mit Seung Min Ryu stand ein waschechter Olympiasieger dem Werderaner Adrian Crisan gegenüber. Und der Koreaner nutzte die Gelegenheit, die Führung für sein Team auszubauen. 0:3 lautete das Ergebnis aus Bremer Sicht, Crisan versuchte alles, konnte beim aggressiven Spiel seines Gegenübers nicht mithalten. Somit ging es bei Stand von 0:2 in die Pause und nur ein mittelschweres Wunder hätte den Werderanern noch die Punkte sichern können.
Auch wenn Constantin Cioti bis zum letzten Punkt wehrte, auch ihm blieb ein Sieg an diesem Sonntag verwehrt. Gegen Tiago Apolonia, in der Weltrangliste immerhin über 100 Plätze besser gestellt, lieferte „Costa" einen tollen Kampf. Obwohl er den ersten Durchgang trotz mehrerer Satzbälle noch abgeben musste, blieb der 29-jährige dran und kämpfte sich gegen den Portugiesen in den fünften Satz. Dort zog Apolonia jedoch zu schnell davon, so dass die Aufholjagd des Rumänen nicht mehr belohnt wurde.
Trotz der beiden Niederlagen im neuen Jahr haben die Werderaner weiterhin alle Möglichkeiten, die Playoffs in diesem Jahr zu erreichen. Nach den beiden Champions League-Begegnungen gegen Borussia Düsseldorf bietet sich am 10. Februar beim Gastspiel in Frickenhausen die nächste Möglichkeit, dem Ziel einen Schritt näher zu kommen.
Florian Schwarz
SV Werder Bremen - TTF LIEBHERR Ochsenhausen 0:3
Chih-Yuan Chuang - Kirill Skachkov 1:3 (8:11, 6:11, 11:8, 12:14)
Adrian Crisan - Seung Min Ryu 0:3 (3:11, 7:11, 12:14)
Constantin Cioti - Tiago Apolonia 2:3 (10:12, 12:10, 3:11, 11:7, 8:11)