Senioren erreichen zwei Vizemeistertitel bei Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaften

Die Mannschaft AK60 freut sich gemeinsam mit den Siegern von Oberalster über den Vizemeistertitel
Tischtennis
Samstag, 21.04.2012 / 12:21 Uhr

Wolken gab es wenig, die Sonne war sehr angenehm, aber es war bitter kalt. So war die Fahrt dreier Senioren-Mannschaften nach Güstrow, der schönen alten Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, der Stadt des bildenden Künstlers Ernst Barlach. Der SV Werder vertrat den Bremer Tischtennissport, und das wieder einmal erfolgreich. Nach den verschiedenen Deutschen Meisterschaften in Einzel- und Mannschaftskonkurrenzen mussten sich die ‚alten Kämpfer‘ aber in der 60er und 70er Klasse mit zweiten Plätzen begnügen.

Überraschender 2. Platz für die Mannschaft AK60

Dies war für die über 60jährigen ein überraschender Erfolg, der durch eine bemerkenswerte Mannschaftsleistung zustande kam. Horst-Dieter Coorssen, in dieser Altersklasse die Nr.1 der deutschen Rangliste, spielte souverän - und als er im Spiel gegen TTC Ramsharde (Schleswig-Holstein) etwas schwächelte, sprang Jürgen Thies mit sensationellen Siegen ein. Wolfgang Stroux konnte in den wichtigen Phasen gegen die SG Stahl Brandenburg und den Spandauer TTC die entscheidenden Punkte machen und Dietrich Milles brachte bei all den gesundheitlichen Problemen eine überraschend starke Leistung in das Doppel mit Horst-Dieter Coorssen ein. Gegen den VfW Oberalster war dann zum Schluss aber die „Luft raus".

 

Die Mannschaft AK70 verfehlt das gesteckte Ziel

Die 70jährigen allerdings hatten schon mit dem Sieg und damit der Qualifikation für die deutsche Meisterschaft geliebäugelt. Zwar stand auch mit Peter Eilers die Nr.1 der deutschen Rangliste in dieser Altersklasse in der Werder-Mannschaft, aber der Spandauer TTC war im letzten Spiel die ausgeglichenere und etwas dynamischere Mannschaft. Immerhin, was er mit Jürgen Prothmann und Lothar Klüver in den klaren Siegen gegen TuS Fahrenkrug, SV Medizin Stralsund, Güstrower SC 06 und SG Einheit Luckenwalde zeigten, war deutsche Spitzenklasse. Vor dem, was hier an Beweglichkeit, „Härte“ und „Händchen“ gezeigt wurde, kann man nur den Hut ziehen.

Die Mannschaft AK50 zog sich achtbar aus der "Affäre"

Ohne Ambitionen auf Siege waren die 50jährigen Werderaner nach Güstrow gekommen, mussten sie doch kurzfristig umstellen. Zwar reichte es nicht zu einem mannschaftlichen Sieg, aber die einzelnen Leistungen waren aller Ehren wert. Harald Phieler sah selbstkritisch noch Potenzial in seinem plazierten Topspin-Spiel. Frank Mahler hingegen zeigte in aufwändiger Abwehrarbeit mit eingestreuten Rückhand-Stops eine aufwärtsweisende Leistungskurve. Ein besonderes Erlebnis war der Einsatz für Jürgen Dencher, der sich bereit erklärt hatte gegen deutlich höherklassige Kontrahenten sein Bestes zu geben und auch mit sicherer Vorhand-Abwehr punktete.

So punktete letztendlich der SV Werder, nicht nur mit sportlicher Leistung, sondern auch mit sympathischem Auftreten unter den besten Mannschaften des Norddeutschen Verbandes.

von Dietrich Milles

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