Es läuft gut in der Tischtennis Bundesliga für Werder, nicht nur die Zahlen sprechen mit 6:0 Punkten und 9:1 Spielen eine deutliche Sprache. Nahezu fehlerlos präsentierte sich das Werder-Trio am Tisch, das soll auch gegen den Aufsteiger aus Mühlhausen so bleiben. Doch das Team ist gewarnt, denn außerhalb der Liga haben die Grün-Weißen in dieser Saison schon Rückschläge verkraften müssen.
Beim Ausbau der Makellos-Serien dürfte Werder als Tabellenführer weiter gesetzt sein, zumal die direkten Konkurrenten um die Spitze bereits am Samstag gegeneinander spielen. Doch um auch weiter von oben grüßen zu können, muss das Team in Thüringen engagiert zur Sache gehen. „Wir werden in einer tollen Atmosphäre antreten, die Halle in Mühlhausen ist klein aber wir haben schon mitbekommen, dass die Stimmung dort großartig ist. So etwas mobilisiert immer noch einige stille Kraftreserven", warnt Greber vor der Aufgabe. Auf einen alten Bekannten freut sich der Team-Manager dabei ganz besonders. „Wir werden auf Lars Hielscher treffen, wenn er einmal ins Rollen kommt ist er für jeden Gegner gefährlich. Ich freue mich aber zunächst einmal ihn wiederzusehen, Lars ist ein toller Typ, wir hatten auch menschlich eine super Zeit mit ihm in Bremen."
Der Favorit ist also gewarnt, alle drei Spieler sind jedoch überzeugt, dass ein erneuter Erfolg gelingen könnt. Beim nächsten Spiel kann der Trainer dann vielleicht sogar wieder aus dem Vollen schöpfen, Paul Drinkhall meldet sich nach überstandener Operation nach und nach wieder an der Platte zurück. „Paul kämpft sich zurück in die Mannschaft, momentan bestreitet er viel Individualtraining mit mir. Zunächst wird sich Paul noch bei Turnieren etwas Spielpraxis holen müssen, wenn der Heilungsverlauf aber weiterhin so optimal verläuft, könnte er im Spiel gegen Plüderhausen vielleicht schon wieder eine Alternative sein", freut sich Cristian Tamas über die Rekonvaleszenz. Ein gesunder Drinkhall würde auch für Werder die Bedingungen für einen erfolgreichen Saisonverlauf verbessern.