Noch gut eine Woche, dann startet die Tischtennis-Bundesliga mit einem Heimspiel gegen den TTC Frickenhausen. Team-Manager Sascha Greber blickt zurück auf die Vorbereitung und hofft auf spielstarke Werderaner.
Noch gut eine Woche, dann startet die Tischtennis-Bundesliga mit einem Heimspiel gegen den TTC Frickenhausen. Team-Manager Sascha Greber blickt zurück auf die Vorbereitung und hofft auf spielstarke Werderaner.
Sascha, die lange Phase der Vorbereitung ist fast vorbei. Wie ist Dein Fazit dieser intensiven Phase?
Wir können sehr zufrieden sein. Unsere Mannschaft konnte ein bis zwei Mal täglich in der eigenen Halle trainieren, teilweise hatten wir auch hochkarätige Trainingspartner zu Gast. Im Vergleich zu den Vorjahren gab es in diesem Sommer auch keine verletzungsbedingten Ausfälle, alle Spieler konnten ihr Trainingspensum voll durchziehen. Das merken wir auch an den Resultaten der „China Open", die gerade in Suzhou ausgespielt werden: Sowohl Jens Lundqvist als auch Adrian Crisan haben sich in die Runde der letzten 32 vorgespielt, beide mit jeweils souveränen Siegen.
Wie haben sich die beiden Neuzugänge in die grün-weiße Welt eingefügt? Auch wenn Constantin Cioti schon einmal in Bremen gespielt hat, haben sich die Rahmenbedingungen seit seinem Weggang ja grundlegend verändert.
Beide Spieler passen sehr gut in unser Team, das haben wir schon nach den ersten Einheiten feststellen können. Costa kennen wir ja schon sehr gut, aber auch Kamal hat sich mit seiner ruhigen und sympathischen Art hier sehr schnell zurechtgefunden. Beide haben an der Platte bereits ihr Talent gezeigt, im Training haben sie ihren Gegenspielern mit guten Leistungen das Leben wirklich schwer gemacht.
Gibt es in dieser Saison also eine neue Konkurrenzsituation bei Werder?
Wir besitzen auf jeden Fall einen ausgeglicheneren Kader als noch in den Jahren davor. Für uns ist das natürlich gut, jeder muss sich im Training immer wieder beweisen, um beim nächsten Spiel dabei zu sein. Wir haben dadurch taktisch natürlich auch ganz andere Möglichkeiten, durch die Spielstärke der einzelnen Teammitglieder werden wir für die Konkurrenz hoffentlich nicht mehr so leicht auszurechnen sein.
Am nächsten Wochenende startet die Saison dann endlich mit dem Heimspiel gegen den TTC Frickenhausen. Was erwartest Du vom Aufsteiger?
Für uns gibt es gar keinen Grund, Frickenhausen zu unterschätzen. Der TTC ist im vorletzten Jahr wegen Problemen mit ihrem Spieler Tan Rui Wu abgestiegen, die Jahre davor haben sie als Deutscher Meister, Pokalsieger und Europacupsieger eine wichtige Rolle im europäischen Tischtennis eingenommen. Auch ihr neuer Kader ist sehr gefährlich, Kenji Matsudaira und Jacob Kosowski sind in der Bundesliga bekannt und gefürchtet, mit Torben Wosik haben die Süddeutschen einen Nationalspieler und ehemaligen Deutschen Meister in ihren Reihen. Wir müssen gleich zu Beginn alles zeigen, um die ersten Punkte in Bremen zu behalten.
Nur fünf Tage später erwartet ihr bereits den TTC Zugbrücke Grenzau in der Werder-Halle. Ist es ein Vorteil mit zwei Heimspielen zu starten?
Wir können es uns zum Vorteil machen! Zwei Begegnungen vor heimischer Kulisse können wir hoffentlich gleich dazu nutzen, mit guten Resultaten in die neue Saison zu starten. Bereits am dritten Spieltag müssen wir bei Meister Düsseldorf antreten, es wäre schön wenn wir dort mit einigen Punkten auf dem Konto befreit aufspielen könnten. Ich denke aber dass wir mit unseren Fans, die uns in den letzten Jahren immer fantastisch unterstützt haben, die Heimvorteile nutzen können.
Interview: Florian Schwarz
Sonntag, 04. September 2011, 15 Uhr, Neue Werder-Halle:
SV Werder Bremen - TTC matec Frickenhausen
