2. Herren wahrt die Chance auf Relegationsplatz!

Tischtennis
Sonntag, 20.03.2011 / 20:30 Uhr

Durch eine große kämpferische Leistung gewann die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen verdient mit 9:5 gegen den direkten Konkurrenten in Bremervörde. Damit wahrten sich die Grün-Weißen die Chance auf den Vizemeistertitel und somit die Teilnahme an der Relegation zum Aufstieg in die Verbandliga. Als nächster Gegner wartet der TSV Lunestedt, bei dem bereits mit einem Unentschieden eine optimale Ausgangsposition für die beiden letzten Saisonspiele gegen Soderstorf und Farge-Rekum erreicht werden kann.

 

Die 2. Herren-Mannschaft gewinnt wichtiges Auswärtsspiel in Bremervörde

Durch eine große kämpferische Leistung gewann die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen am Wochenende verdient mit 9:5 gegen den direkten Konkurrenten in Bremervörde. Damit wahrten sich die Grün-Weißen die Chance auf den Vizemeistertitel und somit die Teilnahme an der Relegation zum Aufstieg in die Verbandsliga. Als nächster Gegner wartet der TSV Lunestedt, bei dem bereits mit einem Unentschieden eine optimale Ausgangsposition für die beiden letzten Heimspiele gegen Soderstorf und Farge-Rekum erreicht werden kann.

Der Druck war enorm hoch, hatte das Team von der Weser doch in den letzten Begegnungen gegen den starken Gegner keinen Punkt für sich verbuchen können. Zudem war ein Sieg Pflicht, konnte doch das vorletzte Spiel gegen den vermeintlich schwächeren Gegner aus Lüneburg ohne Spitzenspieler Tutic nicht gewonnen werden.

Neue Doppel-Aufstellung bringt zählbaren Erfolg

Zu Beginn der Begegnung überraschte Werder seinen Gegner mit einer neuen taktischen Doppelvariante, die in dieser Konstellation noch nicht gespielt worden war und wurde mit zwei deutlichen Siegen von Dörr-Kling/Theile und Kindt/Dietrich belohnt. Sogar das dritte Doppel Tutic/Milles war gegen das zweitbeste Doppel der Liga Riedewald/Lieschewski nicht chancenlos und konnte immerhin einen Satz gewinnen.

Starke erste Einzel von Werder - danach dreht Bremervörde auf

Es folgten die ersten Einzel. Hier spielte Werder sehr stark auf und gewann fünf der sechs Spiele hochverdient. Besonders hervorzuheben sind dabei die beiden wichtigen Siege von Stefan Theile und Philip Milles über die jeweils höher gestellten Gegner ihres Paarkeuzes.

Trotz komfortabler Führung blieb es spannend, denn die erfahrene Mannschaft aus Bremervörde, die schon so einige Spiele zu ihren Gunsten gedreht hatte, gab sich keinesfalls bereits geschlagen. Ganz im Gegenteil: sie bäumte sich erneut auf und verkürzte auf 7-4. Dabei wäre ein Sieg des stark aufspielenden Marinko Tutic gegen Lieschewski höchst verdient gewesen, und auch Stefan Dörr-Kling, der seit Jahren zu den besten der Liga gehört, verlor nur äußerst knapp gegen Riedewald - wie so oft in den letzten Jahren in fünf Sätzen.

Werder wackelt - doch Dominik Dietrich macht den Sack zu

Spätestens jetzt war die Nervosität und Anspannung bei den Grün-Weißen deutlich spürbar, war doch ein Sieg im alles entscheidenden Schlussdoppel eher unwahrscheinlich. Und es wurde noch enger. Denn auch Nachwuchstalent Konstantin Kindt, der bisher eine überragende Saison gespielt hatte, verlor knapp in fünf Sätzen. Jetzt musste Stefan Theile wieder ran. Der Routinier liess sich nicht aus der Ruhe bringen, blieb trotz vieler unglücklicher Punktverluste höchst fokussiert und gewann schließlich verdient mit 3-1. Es musste aber immer noch ein Punkt her und es sah nicht gut aus: Sowohl Dominik Dietrich als auch Philip Milles gaben jeweils die ersten beiden Sätze ihrer Partie ab. Würde es also doch nur zu einem Unentschieden reichen?

Die letzten Kraftreserven wurden angezapft, letzte taktische Anweisungen gegeben. Rückstand 4-6. Timeout. Einfach nochmal durchschnaufen. Nicht schön spielen, sondern einfach nur Punkte machen. Hart umkämpft gewinnt Dominik Dietrich die nächsten drei Sätze in Folge, und steuert damit den wichtigen letzten Punkt zum 9-5 Endstand bei.

Insgesamt eine tolle Mannschaftsleistung des SV Werder, die neue Motivation für das kommende richtungsweisende Spiel beim TSV Lunestedt (26. März 2011 um 16.00 Uhr) verleiht.

Bericht: Dominik Dietrich

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