Mit dieser Prämisse begab man sich in das nächste Spiel bei der Reserve des Bremer SC am 17.10. Ein Verlegungswunsch der Gegner musste aufgrund der Terminlage leider abgeschlagen werden, sodass Hoffnung auf einen positiven Spielverlauf bestand. Getrübt wurde diese durch das kurzfristige Engagement eines Ersatzspielers aufgrund eines kommunikativen Missverständnisses - Danke an Jie Chen an dieser Stelle.
Dieser führte sich auch gleich gut ein, indem er nämlich an der Seite von P. Milles als Doppel zwei in einem umkämpften Spiel mit wechselhaftem Verlauf gegen das Einserdoppel den ersten Punkt mit 3:2 sicherte. Dabei gelang P. Milles aus 3,5m Entfernung vom Tisch gegen den gegnerischen Matchball der Rückhandtopspin des Jahres - stark! Die Abwehrkombination Farchmin/Mahler gefiel mit solidem Spiel und sorgte mit einem unaufgeregten 3:1 für den zweiten Punkt. Grieshop/Sengstake hatten nur im ersten Satz Probleme und holten mit 3:0 den dritten Punkt.
Das schuf schon einmal Ruhe für die Einzelrunde, in der der BSC durch das Fehlen von Daniel Abraha besonders geschwächt war. In den Einzeln stachen besonders P. Milles und Grieshop hervor, die ihre beiden Spiele sicher gewannen. P. Milles ließ in seinen Einzeln nur wenig anbrennen und gewann mit 3:0/3:1. Neben dem guten P. Milles fiel Sengstake oben ab; der erste Satz im ersten Einzel verlief noch verheißungsvoll, doch nachdem ein 10:8 nicht ins Ziel gebracht wurde, war das weitere Spiel von mangelnder Konstanz geprägt, sodass am Ende zwei mehr oder weniger deutliche 1:3 Niederlagen standen.
In der Mitte wurden die Punkte jeweils geteilt - Farchmin und Mahler setzten sich gegen das Materialspiel von Sascha Bundszus durch, konnten aber gegen Peter Wojciechowski nicht bestehen. Grieshop verlor jeweils den ersten Satz, nahm dann kleine Korrekturen vor und gewann beide Spiel relativ ungefährdet mit 3:1. Chen agierte sehr energisch, leider aber auch teilweise überhastet - nachdem er im dritten Satz ins Spiel gefunden hatte, ging der Satz dann doch mit 14:16 verloren und das Spiel war aus; allerdings war sein Gegner Alexander Erdmann an diesem Tag auch wirklich gut aufgelegt. Alles in allem macht das in der Summe ein 9:5, das seine Grundlage in der dieses Mal gelungenen Doppelaufstellung hat und durch eine geschlossene Mannschaftsleistung herausgespielt wurde.
Zum nächsten Heimspiel kommt am 6.11. mit dem ATSV Sebaldsbrück ein Mitfavorit auf die ersten drei Plätze in die Hemelinger Straße. Inklusive dieses Spiels folgt für die Mannschaft dann bis zum 4.12. ein strammes Programm mit insgesamt sieben Spielen in 28 Tagen. Zuvor wird noch ein Pokalspiel ausgetragen - dort wird eine Überraschung gegen eine Mannschaft Namens SV Werder Bremen 3 angestrebt.