Auch wenn das Ergebnis zum Schluss deutlich klingt, verliert Werder ein Spiel mit vorhandenen Chancen für einen Erfolg. In allen drei Begegnungen waren die Werderaner dran, doch letztendlich hatten die Gäste aus Frankreich immer das bessere Ende auf ihrer Seite, und das auch nicht zu unrecht. „Hennebont hat sich den Sieg verdient, sie sind unglaublich fokussiert in diese Begegnung gegangen und konnten in den entscheidenden Momenten noch zulegen", konstatierte Sascha Greber das Geschehen. Der Team-Manager kann seinen Spielern jedoch keinen wirklichen Vorwurf machen. „Unsere Jungs haben wirklich alles gegeben, konnten ihre Satzführungen oder Satzbälle aber einfach nicht nutzen. So stehen wir am Ende mit leeren Händen dar."
Wie so häufig bedeutete auch an diesem Freitagabend eine Niederlage von Werders Spitzenspieler Chih-Yuan Chuang anschließend eine Niederlage für das gesamte Team. Gegen den stark aufspielenden Griechen Kalinikos Kreanga bemühte sich Werders Taiwanese redlich, außer einem Erfolg im dritten Satz sprang jedoch nichts Zählbares für Chuang heraus. „Kreanga hat heute gezeigt welch ein unglaublich starker Spieler er ist, leider hat er Chuanny damit auch schnell aus dem Spiel genommen. Dieser Auftakt war natürlich extrem unglücklich für uns", so Greber. Denn obwohl Chuangs Teamkollegen um jeden Ball verbissen kämpften, konnten auch Adrian Crisan und Constantin Cioti das drohende Unheil nicht mehr abwenden.
Nun heißt es also zittern an der Weser, denn als Tabellenzweiter könnte ein starker Gegner in der K.O.-Runde warten. Werders Teamchef sieht der Entscheidung jedoch entspannt entgegen. „In den anderen Gruppen gibt es natürlich starke mögliche Gegner, wir glauben aber dass wir unsere Chance bekommen werden. Insgesamt haben wir uns meiner Meinung nach gut in der Champions League verkauft."