Ohne Adrian Crisan aber voller Zuversicht reisen Werders Tischtennis zum morgigen Auswärtsspiel nach Hagen. Ein Sieg ist fast schon Pflicht, möchte man im Saisonendspurt noch ein Wort um die Playoff-Plätze mitsprechen.
Teil Eins der Endrunden-Mission wird allerdings ohne Adrian Crisan stattfinden müssen. Der Rumäne versucht seine hartnäckigen Probleme am Knie endgültig in den Griff zu bekommen und hat sich dafür eine Woche in medizinische Behandlung nach München begeben. Aber auch ohne den 35-jährigen hofft Sascha Greber auf einen Erfolg. „Die Jungs sind sich der Situation bewusst und wollen die letzte Chance nutzen. Wir fahren voller Optimismus ins Ruhrgebiet."
Die Bundesliga-freie Zeit haben Werders Akteure durchaus zielführend genutzt. Während die beiden Rumänen Constantin Cioti und Hunor Szöcs intensive Einheiten in der Werder-Trainingsgruppe hinter sich haben, kämpfte sich Bastian Steger bis in das Achtelfinale der Qatar Open, wo er dem späteren Turniersieger Vladimir Samsonov unterlag. Gute Vorzeichen also für einen erfolgreichen Endspurt. Ob es auch von Erfolg gekrönt sein wird, stellt sich am Mittwochabend heraus.