Das Spiel ist das einzige Spiel der TTBL an diesem Wochenende und hätte bereits am vergangenen Sonntag stattfinden sollen. Aufgrund der Teilnahme der Hagener Nummer eins Anton Källberg an der Junioren-Weltmeisterschaft in Frankreich baten die Hagener um Spielverlegung - und die Werderaner kamen dieser Bitte selbstverständlich entgegen.
Der 18 jährige Schwede Källberg belegt momentan Rang 54 in der ITTF Weltrangliste und weist zur Zeit eine Bilanz von 5:7 in der TTBL auf. Beim 3:2 Sieg gegen Düsseldorf konnte er gegen Achanta und Gionis gewinnen und hatte maßgeblichen Anteil an diesem überraschenden Erfolg. Den dritten Punkt zum Sieg steuerte die Nummer zwei des Teams Cedric Nuytinck (22 Jahre, WRL 113) aus Belgien bei - auch er hat mit 4:6 Spielen eine nur leicht negative Bilanz. Die Mannschaft wird komplettiert von dem 24 jährigen Kroaten Borna Kovac mit 2:7 Spielen.
Mit insgesamt 6:12 Punkten belegt der TTC Hagen Platz 8 der TTBL und sollte auf keinen Fall unterschätzt werden - auch wenn Werder das Hinspiel mit 3:0 in dominanter Art und Weise für sich entscheiden konnte. Für die Werderaner ist ein Sieg notwendig, um auch weiterhin die Playoff-Plätze nicht aus den Augen zu verlieren.
Die personellen Voraussetzungen für einen Sieg sind gegeben - alle Spieler sind fit und verletzungsfrei und wollen den Zuschauern am dritten Advent starke sportliche Leistungen bieten. Und diese werden auch nötig sein, um die Mannschaft aus Hagen schlagen zu können.
Nach dem Spiel gegen Hagen können die Spieler des SV Werder noch nicht in den Weihnachtsmodus umschalten. Am nächsten Donnerstag geht das Team auf die Reise nach Polen wo es dann am Freitag gegen die Mannschaft von Torun um wichtige Champions League Punkte kämpfen wird. Von Polen aus reist die Mannschaft dann über München nach Ochsenhausen - dort findet am Sonntag das richtungsweisende Auswärtsspiel beim TTF Liebherr Ochsenhausen statt. Der Tabellendritte der TTBL (16:4 Punkte) wird nochmals ein harter Prüfstein, um das anvisierte Ziel Playoffs erreichen zu können.
Für das letzte Heimspiel 2015 wünschen sich die Verantwortlichen von Werder wieder zahlreiche Zuschauer und die entsprechende Unterstützung der Spieler durch die Tischtennis-Fans.
von Stefan Dörr-Kling