Nicht besser erging es Constantin Cioti, seine äußerst ärgerliche Niederlage gegen Masaki Yoshida kann wohl als „Knackpunkt" der Begegnung angesehen werden. „Costa" kämpfte verbissen und ging zwei Mal in Führung, der 18-jährigen Japaner kam aber immer wieder zurück und Bezwang Cioti letztendlich in fünf Sätzen. Auch Chuang konnte im Anschluss das Blatt nicht mehr wenden, Andrej Gacina nutzte den Rückenwind seines Teams und überrollte Werders Nummer eins mit 3:0.
Cristian Tamas sah aber nicht in der letzten Partie den Grund für die Niederlage. „Wir haben unsere Chancen einfach nicht genutzt, sowohl Adrian als auch Costa hatten gute Möglichkeiten ihre Begegnungen nach Hause zu bringen. Vielleicht hat die letzte Entschlossenheit, der letzte Mut gefehlt. Jetzt müssen wir mit der Enttäuschung umgehen." Ähnlich sah es Team-Manager Sascha Greber. „Eines unserer großen Saisonziele war die Qualifikation für das Final Eight, das ist jetzt geplatzt. Im Pokal reicht nur eine Begegnung um alle Träume platzen zu lassen, das ist uns heute widerfahren. Wir müssen das Team jetzt aufbauen, bereits nächste Woche stehen wieder schwere Prüfungen für uns an." Am kommenden Freitag versuchen die Bremer im französischen Henenbont ihre Auftaktniederlage gegen Wels wieder zu begleichen. Bereits kommenden Sonntag steht das nächste Heimspiel auf dem Programm: Ab 15 Uhr kommt der Auftsteiger TTC Hagen in die Werder-Halle.
Florian Schwarz
SV Werder Bremen - TTC Zugbrücke Grenzau (Pokal, Achtelfinale) 1:3
Chih-Yuan Chuang - Lubomir Jancarik 3:1 (11:5, 5:11, 11:3, 11:4)
Adrian Crisan - Andrej Gacina 1:3 (11:7, 8:11, 7:11, 8:11)
Constantin Cioti - Masaki Yoshida 1:3 (12:10, 12:14, 11:3, 8:11, 4:11)
Chih-Yuan Chuang - Andrej Gacina 0:3 (9:11, 6:11, 11:13)