,,Rachegelüste" und Playoff-Ambitionen

Chih-Yuan Chuang brennt auf eine Revanche gegen das Team aus Grenzau
Tischtennis
Dienstag, 11.12.2012 / 09:54 Uhr

11:2 - das ist beeindruckende Bilanz, die Chih-Yuan Chuang in der ersten Halbserie für Werder erspielen konnte. Nur zwei Niederlagen also, doch eine davon musste der Taiwanese ausgerechnet bei seiner Premiere im Werder-Trikot einstecken. Gegen den Grenzauer Ruwen Filus gab es eine schmerzhafte 1:3-Niederlage, auch das Gesamtresultat war mit 2:3 so gar nicht nach dem Geschmack der Werderaner. Nun gibt es also ein Wiedersehen in der Werder-Halle, und Werders Team-Manager Sascha Greber kennt die „Rachegelüste" seiner Spieler: „Chuang und auch Adrian Crisan brennen auf Revanche, das ist ganz klar. Wir haben damals gegen wie entfesselt spielende Grenzauer verloren, vor den eigenen Fans möchten wir natürlich einiges besser machen."

Die Hinrunde ist der TTBL ist beendet, und Werders Tischtennis-Herren haben sich auf den zweiten Platz der Tabelle vorgearbeitet. Trotz des Fehlstarts in Grenzau kann sich das Team von Cristian Tamas nun berechtigte Hoffnungen auf die Endrunde machen. Am Sonntag haben die Grün-Weißen außerdem die Möglichkeit, im Heimspiel gegen Grenzau die Auftaktniederlage auszugleichen.

Überhaupt merkt man dem Team an, dass es sich trotz der erfolgreichen Hinrunde nicht auf den gezeigten Leistungen ausruhen möchte. „Wir spielen in der besten Bundesliga, seit dem ich dabei bin", erinnert Werders Trainer Cristian Tamas an die starke Konkurrenz. Ein Blick auf die Tabelle zeigt außerdem wie eng es in der Bundesliga zugeht, sowohl Werder als die direkt dahinter stehenden Teams aus Saarbrücken und Ochsenhausen weisen den gleichen Punktestand auf. „Wir haben eine gute Grundlage für die Rückrunde geschaffen, noch haben wir aber nichts erreicht. Nur mit dem gleichen Einsatz haben wir die Möglichkeit, unsere Ziele zu erreichen", warnt Tamas seine Schützlinge.

Die Aufgabe Grenzau muss also mit höchster Konzentration angegangen werden, zumal sich der TTC zuletzt in starker Verfassung präsentiert hat. Eine äußerst knappe Niederlage gegen den 1. FC Saarbrücken ließen die Westerwälder einen Auswärtserfolg in Herne folgen, in der Tabelle belegt Grenzau somit den sechsten Tabellenplatz. Auch die diesjährige Besetzung kann für jeden Gegner zum Problem werden. „Mit Andrej Gacina hat Grenzau einen echten Leader, dazu kommen die deutschen Nationalspieler Ruwen Filus und Zoltan Fejer-Konnerth. Unsere Mannschaft hat in dieser Saison ja schon erfahren müssen, zu welchen Leistungen das Team in der Lage ist", warnt Sascha Greber sein Team vor dem unangenehmen Gegner.

Bei einem Erfolg gegen die Rheinland-Pfälzer winkt der zweite Platz zum Jahreswechsel, ein Geschenk, was sich die Grün-Weißen laut Greber gerne selbst unter den Tannenbaum legen möchten. „Wir hoffen noch einmal auf einen tollen Sonntag in der eigenen Halle. Mit unseren Fans möchten einen schönen Jahresabschluss feiern, dafür werden die Jungs alles geben."

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