Zuvor hatte Ovtcharov in einem an Dramatik kaum zu überbietenden Halbfinale Werders Chih-Yuan Chuang niederkämpfen können. Wie schon bei den olympischen Spielen in London war das Duell der beiden befreundeten Kontrahenten auf Augenhöhe, so dass nach den ersten sechs Sätzen und einem Spielstand von 3:3 noch kein Sieger gefunden war. Im entscheidenden siebten Satz steigerte sich diese Ausgeglichenheit weiter, weder Chuang noch Ovtcharov gelang es, mehr als einem Punkt Vorsprung herauszuspielen. Die ersten beiden Matchbälle waren dann auf Seiten von Werders Taiwanesen., "Dima" konnte diese jedoch in zwei spektakulären Ballwechseln abwehren. Und so kam es, wie es kommen muss: Der deutsche Nationalspieler nutzte seinen ersten Matchball zum glücklichen aber nicht unverdienten Finaleinzug.





