Der Gastgeber aus Osthessen hat den dritten Platz in der TTBL momentan sicher. Vier Punkte beträgt der Vorsprung zum Tabellennachbar aus Ochsenhausen, mit den richtigen Ergebnissen können die Klosterstädter sogar noch an den punktgleichen Düsseldorfern vorbeiziehen. Spitzenspieler ist der allseits gefürchtete Abwehrspezialist Wang Xi, der auch dem Werder-Trainer in der Vergangenheit bereits einige Kopfzerbrechen bereitet hat: "Wang Xi ist immer für zwei Punkte gut, wir müssen taktisch versuchen uns ideal gegen ihn und das gesamte Team einzustellen." Denn auch die Mitspieler des Asiaten bieten regelmäßig Spitzensport, die Schweden Robert Svensson und vor allem die Tischtennis-Legende Jan-Ove Waldner sind nicht nur dem Fachpublikum ein Begriff und machen die Aufgabe für jeden Gegner noch komplizierter.
Um am Sonntag in der Bischofsstadt bestehen zu können, arbeitet Tamas seit Tagen mit seinem Team konzentriert an der Vorbereitung. "Nach den Einzelwettbewerben sind alle Spieler fit und motiviert. Man merkt, dass die Spieler sich ganz auf das Spiel am Sonntag fokussieren." Am Samstagvormittag werden die Hanseaten die Reise nach Fulda antreten, um am Nachmittag noch einmal ein Abschlusstraining zu bestreiten. Allen Beteiligten ist bewusst, das der Spielausgang Einfluss auf den weiteren Saisonverlauf nehmen wird: "Mit einem Auswärtssieg könnten wir uns die Chance erarbeiten, um die Playoff-Plätze mitzuspielen. Andererseits ist der Abstand nach unten natürlich noch viel zu gering, um ihn aus den Augen zu verlieren", fasst Tamas die Situation zusammen. Mit einer guten Mannschaftsleistung wollen die Werderaner am Wochenende versuchen, die positive Variante ihres Trainers zu bekräftigen.