Nur zwei Spiele Unterschied bei gleichem Punktekonto trennen die Konkurrenten vom Sonntag in der Tabelle. Die Gastgeber aus Osthessen sind ohne Zweifel so etwas wie die „Mannschaft der Stunde" in der Deutschen Eliteliga. Der 3:1 Auswärtssieg bei den mit Timo Boll angetretenen Borussen aus Düsseldorf am letzten Spieltag ist nur eines der zahlreichen Beispiele, die auch Cristian Tamas vorgewarnt haben. „Fulda ist immer eines der schwersten Auswärtsspiele, 700 bis 800 Zuschauer direkt neben dem Tisch verwandeln die Halle immer in einen Hexenkessel. Dazu kommt die unglaublich gute Form des Teams, wir werden spielerisch alles geben müssen und brauchen auch ein gehöriges Maß an Nervenstärke."
Die Vorbereitung auf dieses Duell lief in Bremen auch dem Anlass entsprechend ab. „Wir haben eine optimale Vorbereitung gehabt und in einer starken Trainingsgruppe mit zwölf Spielern trainiert", zeigt sich der Werder-Trainer zufrieden. Mit Yoshihiro Ozawa verfügt die Gruppe dauerhaft über ein neues Mitglied, speziell für die bevorstehenden Aufgaben hat der litauische Abwehrkünstler Tomas Mikutis in dieser Woche die Trainingseinheiten unterstützt. „Fulda hat mit Wang Xi und Ruwen Filus zwei Defensivspezialisten. Das haben wir natürlich in den letzten Einheiten versucht zu proben, damit wir ideal vorbereitet sind", erklärt Tamas die Maßnahme. Die finale Einheit wird dann am Samstag in Fulda stattfinden, bevor es am Sonntag zum Showdown kommt. Das grün-weiße Quartett wird alles daran setzen, dass der bisherige Tabellenführer auch am Montag noch Werder sein wird.