Werder kämpft um den Anschluss in der Liga

Jens Lundqvist zeigte zuletzt eine gute Leistung gegen Timo Boll.
Tischtennis
Mittwoch, 28.09.2011 / 13:11 Uhr

Mit viel Optimismus ist das Team in die neue Saison gestartet, schließlich hatte Werders Tischtennis-Quartett eine nahezu ideale Vorbereitung hinter sich gebracht. Die ersten drei Spiele gingen jedoch in der eigenen Halle verloren, die schmerzhaften Resultate hinterließen sichtliche Spuren bei allen Beteiligten. "Die Jungs stehen jetzt natürlich viel mehr unter Druck, wir brauchen einen Befreiungsschlag um unsere Lockerheit wiederzuerlangen", analysiert Cristian Tamas die Gefühlslage seiner Spieler.

Der Bundesliga-Auftakt ist nicht geglückt, jetzt wollen Werders Tischtennis-Herren das Feld von hinten aufrollen. Im Heimspiel gegen den TTC Fulda-Maberzell treffen die Grün-Weißen auf ein Spitzenteam, gegen das man in der Vergangenheit allerdings gute Erfahrungen gemacht hat.

Der ärgerliche Beginn ist jedoch kein Grund die Saison bereits abzuhaken. Im Gegenteil, Werders Trainer glaubt an sein Team und richtet den Blick schon wieder optimistisch in die Zukunft. "Die Liga ist ausgeglichen, deshalb ist auch noch alles möglich für uns. Wir müssen aber dringend die Aufholjagd starten." Gegen den TTC Fulda-Maberzell soll es dann endlich mit dem ersten Heimsieg klappen, auch wenn die Osthessen in dieser Saison scheinbar wieder zu alter Stärke zurückgefunden haben.

Mit zwei Erfolgen im Gepäck tritt der TTC die Reise in den Norden an, vor allem die gute Verfassung des Top-Spielers Wang Xi lässt Fuldas Manager Stefan Frauenholz jubeln. „Gegen Hanau hat Wang Xi eines der besten Spiele abgeliefert, die ich je von ihm gesehen habe. Für uns hätte der Start nicht besser verlaufen können." Neben dem bestens aufgelegten Chinesen steht das schwedische Duo Waldner / Svensson im Aufgebot der Klosterstädter, die in diesem Jahr die Play-Off Plätze nach einem Jahr Pause wieder in Angriff nehmen wollen.

Wie in den vergangenen Jahren sind die Akteure aus Fulda also leicht favorisiert, doch gerade das letzte Gastspiel an der Weser weckt bei Werder gute Erinnerungen. In einem sensationellen Match schlug Addrian Dodean Wang Xi glatt in drei Sätzen, auch der deutliche Endstand von 3:0 für die Werderaner wurde in Tischtennis-Kreisen in die Kategorie „Absolute Überraschung" einsortiert. Vielleicht erleben die Bremer Zuschauer in diesem Jahr eine Neuauflage dieser Sternstunde, damit die Aufholjagd endgültig beginnen kann.

Florian Schwarz

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