Stuttgart ist einfach gutes Pflaster für Constantin Cioti, nach den sensationellen Erfolgen aus dem letzten Jahr, hatte der 28-jährige auch gegen Steffen Mengel ausgiebigen Grund zum Jubel. Doch natürlich liegt „Costas" Erfolgsrezept nicht nur an geografischen Gegebenheiten, wie schon bei seinen Bundesligaeinsätzen beeindruckte Cioti seinen Gegner mit taktischen und spielerischen Glanzleistungen. „Costa war wieder einmal unser ‚Mini-Matchwinner', ein großes Lob, dass er den gut aufgelegten Steffen Mengel so dominiert hat", zeigte sich auch sein Team-Manager Sascha Greber äußerst zufrieden.
Chih-Yuan Chuang machte dann im Anschluss endgültig „den Deckel drauf". Obwohl Abwehrspezialisten nicht gerade die Stärke des 31-jährigen sind, gab er sich beim 3:0 gegen Yang Wang keine Blöße vollendete so den gelungenen Werder-Auftritt, den auch Cristian Tamas so erlebte. „Es war ein schweres Spiel, wie erwartet, letztendlich haben wir aber dann doch verdient gewonnen." Genau so sah es Frickenhausens Steffen Mengel. „Wir waren der Außenseiter, haben uns aber natürlich etwas versprochen. Man muss aber sagen, dass der Sieg der Bremer in Ordnung geht." Gleich morgen wird der Schwierigkeitsgrad für die Grün-Weißen noch einmal deutlich erhöht, im Halbfinale wartet dann Borussia Düsseldorf. Für Cristian Tamas ist die Ausgangslage klar: „Wir sind da klarer Außenseiter, aber bestimmt nicht chancenlos. Wenn alles passt, können wir vielleicht für eine Überraschung sorgen."
aus Stuttgart berichtet Florian Schwarz
SV Werder Bremen - TTC matec Frickenhausen 3:1
(Final Eight, Viertelfinale)
Chih-Yuan Chuang - Koki Niwa 3:1 (11:9, 11:9, 7:11, 11:9)
Adrian Crisan - Yang Wang 1:3 (13:11, 4:11, 10:12, 7:11)
Constantin Cioti - Steffen Mengel 3:0 (11:4,11:9, 11:6)
Chih-Yuan Chuang - Yang Wang 3:0 (11:5, 11:9, 11:3)