Sieg im Viertelfinale: Werder schlägt Frickenhausen mit 3:1

Souveräne Auftritte der Nummer eins: Chih-Yuan Chuang steuerte zwei Punkte zum Sieg bei. Foto:Roscher
Tischtennis
Samstag, 29.12.2012 / 19:53 Uhr

Nur drei Tage nach den Weihnachtsfeiertagen zeigten sich Werders Tischtennis-Herren  immer noch in festlicher Laune. Gegen einen starken Gegner aus Frickenhausen lieferte das Team von Cristian Tamas eine gute Leistung ab und kann sich nun auf ein Duell mit Deutschlands bester Mannschaft Borussia Düsseldorf freuen.

Mit einem 3:1 im Pokalviertelfinale hat sich Werder erfolgreich aus der Weihnachtspause zurückgemeldet. Beim „ LIEBHERR Final Eight" in der Stuttgarter Porsche-Arena lieferten Chih-Yuan Chuang und Constantin Cioti die Punkte für die Bremer. Am Sonntag kommt es dann zum Duell gegen den großen Favoriten aus Düsseldorf. Ab 13 Uhr kämpfen die Werderaner um den Finaleinzug.

Der Start versprach gleich ein Highlight zu werden, denn mit Chih-Yuan Chuang und Koki Niwa trafen zwei der wohl besten Spieler der abgelaufenen Bundesliga-Hinrunde aufeinander. Doch nicht nur spielerisch war der Auftakt von großer Bedeutung, die Grün-Weißen mussten gegen das stark aufgestellte Team aus Frickenhausen jede Chance auf Punkte nutzen. Und „Chuanny" erfüllte die Mission in allen Belangen, in einem hochklassigen Match besiegte er den Japaner mit 3:1. Werders Taiwanese hatte dabei jedoch die erwarteten Mühen, jeder der vier Sätze präsentierte sich den knapp 3.000 Zuschauern bis kurz vor Schluss als ergebnisoffen. Schlussendlich hatte Chuang jedoch die besseren Reflexe auf seiner Seite und erzielte die Führung für die Norddeutschen.

Aus der Liga ist es ihm schon bekannt, immer wenn Adrian Crisan für Werder an den Tisch tritt, bekommt er es mit den Spitzenspielern des Gegners zu tun. Auch nicht zum ersten Mal war es für den Rumänen ein Duell mit einem Abwehrspezialisten, diese Mal stand ihm Yang Wang gegenüber. Crisan startete gut und sicherte sich den ersten Durchgang in der Verlängerung. In der Folge gewann der in China geborene Slowake jedoch immer mehr die Oberhand und sicherte sich die entscheidenden Punkte, die Folge war ein 3:1 für Wang und der 1:1 Ausgleich in dieser Pokal-Begegnung.

Stuttgart ist einfach gutes Pflaster für Constantin Cioti, nach den sensationellen Erfolgen aus dem letzten Jahr, hatte der 28-jährige auch gegen Steffen Mengel ausgiebigen Grund zum Jubel. Doch natürlich liegt „Costas" Erfolgsrezept nicht nur an geografischen Gegebenheiten, wie schon bei seinen Bundesligaeinsätzen beeindruckte Cioti seinen Gegner mit taktischen und spielerischen Glanzleistungen. „Costa war wieder einmal unser ‚Mini-Matchwinner', ein großes Lob, dass er den gut aufgelegten Steffen Mengel so dominiert hat", zeigte sich auch sein Team-Manager Sascha Greber äußerst zufrieden.

Chih-Yuan Chuang machte dann im Anschluss endgültig „den Deckel drauf". Obwohl Abwehrspezialisten nicht gerade die Stärke des 31-jährigen sind, gab er sich beim 3:0 gegen Yang Wang keine Blöße vollendete so den gelungenen Werder-Auftritt, den auch Cristian Tamas so erlebte. „Es war ein schweres Spiel, wie erwartet, letztendlich haben wir aber dann doch verdient gewonnen." Genau so sah es Frickenhausens Steffen Mengel. „Wir waren der Außenseiter, haben uns aber natürlich etwas versprochen. Man muss aber sagen, dass der Sieg der Bremer in Ordnung geht." Gleich morgen wird der Schwierigkeitsgrad für die Grün-Weißen noch einmal deutlich erhöht, im Halbfinale wartet dann Borussia Düsseldorf. Für Cristian Tamas ist die Ausgangslage klar: „Wir sind da klarer Außenseiter, aber bestimmt nicht chancenlos. Wenn alles passt, können wir vielleicht für eine Überraschung sorgen."

aus Stuttgart berichtet Florian Schwarz

SV Werder Bremen - TTC matec Frickenhausen 3:1

(Final Eight, Viertelfinale)

Chih-Yuan Chuang - Koki Niwa 3:1 (11:9, 11:9, 7:11, 11:9)

Adrian Crisan - Yang Wang 1:3 (13:11, 4:11, 10:12, 7:11)

Constantin Cioti - Steffen Mengel 3:0 (11:4,11:9, 11:6)

Chih-Yuan Chuang - Yang Wang 3:0 (11:5, 11:9, 11:3)

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