Auch wenn die Norddeutschen nie aufsteckten, mussten sie sich letztendlich doch ohne einen Satzgewinn geschlagen geben. Kamal Achanta lieferte einen großen Kampf gegen Timo Boll, Deutschlands bester Spieler hatte aber auch gegen den Asiaten immer eine passende Antwort parat. Ähnlich erging es Jens Lundqvist gegen Christian Süß, Werders Schwede verzweifelte an der guten Form des Düsseldorfers und fand kein Mittel gegen die präzise vorgetragenen Angriffe Süßs. Zum Abschluss konnte auch ein sichtbar müder Adrian Crisan das Blatt nicht mehr wenden, sein Kontrahent Patrick Baum ließ "Crisi" mit aggressivem Spiel keine Chance. Lediglich im zweiten Satz erarbeitete Crisan sich zwei Satzbälle, da er diese jedoch nicht nutzen konnte blieb Werder auch in der letzten Begegnung ein Erfolg verwehrt.
„In dieser Besetzung ist Düsseldorf in Deutschland, vielleicht sogar in Europa nicht zu schlagen. Wir haben gekämpft, die Borussia war jedoch deutlich überlegen", musste Cristian Tamas nach dem Spiel feststellen. Sein Team-Manager Sascha Greber blickt dagegen schon wieder optimistisch in die Zukunft. „Heute haben wir den denkbar ungünstigsten Zeitpunkt erwischt, um gegen Düsseldorf anzutreten. Das sollte unser gewonnenes Selbstvertrauen nicht schmälern. Unsere Jungs haben jetzt fast einen Monat Zeit in ihren Individualwettkämpfen weiter an sich zu arbeiten, dann können wir auch mit Zuversicht in die Endphase der Saison gehen."
SV Werder Bremen - Borussia Düsseldorf 0:3
Jens Lundqvist - Christian Süß 0:3 (05:11, 08:11, 07:11)
Kamal Achanta - Timo Boll 0:3 (08:11, 09:11, 08:11)
Adrian Crisan - Patrick Baum 0:3 (02:11, 12:14, 03:11)