Die Aufgabe könnte sich leichter sein. Nach der schmerzhaften 2:3 Niederlage gegen die Borussia müssen die Werderaner eigentlich schon mit 3:1 gewinnen, um doch noch in das Halbfinale der Champions League einzuziehen. Mit „schwer aber nicht unmöglich" ordnet Werders Trainer Cristian Tamas die Siegchancen seines Teams ein, dem trotz der 2:0-Führung und eines Erfolges über Timo Boll der Sieg nicht vergönnt war. „Daran konnte jeder erkennen, wie stark die Borussia dieses Jahr ist. Es ist nicht nur Timo Boll, auch Patrick Baum und Christian Süß befinden sich in einer unglaublich starken Verfassung. Nach vielen Verletzungen in der Vergangenheit sind sie als Team stärker denn je zuvor."
Allerhöchsten Respekt vor dem Gegner, aber dennoch sieht der Trainer auch hier Chancen für sein Team, dass wohl die beste Serie in Werders Bundesliga-Geschichte spielt. „Die vergangenen Spiele haben ja gezeigt, dass wir jeden Spieler bezwingen können. Natürlich wird es unglaublich schwer, aber wenn tatsächlich einmal alles passen sollte haben wir das Potential für eine Überraschung. Ähnlich sieht es Adrian Crisan. „Es kann noch alles passieren. ‚Chuanny' hat ja zuletzt schon gezeigt, dass er sogar beide Punkte holen kann. Wer weiß, vielleicht passt es dann alles zusammen."
Zwei Tage nach der Neuauflage des Pokal-Halbfinals kommt es zum Wiedersehen mit dem Viertelfinalisten des Deutschen Pokals. Der Gastgeber aus Frickenhausen hat die Grün-Weißen bereits beim „Final Eight" auf eine harte Probe gestellt, auch am Sonntag erwartet der Trainer einen schweren Gang. „Frickenhausen steht in direkter Konkurrenz mit uns um einen Playoff-Platz. Das hat sich der Verein aber auch hart erarbeitet, der TTC verfügt über einen sehr starken, ausgeglichenen Kader."