Die erste Begegnung gegen TTV Hohndorf aus dem Erzgebirge brachte Horst-Dieter Coorssen, Peter Eilers und Dietrich Milles mit schwieriger Spielweise gleich auf Betriebstemperatur. Dann folgte die Auseinandersetzung mit TV Forst (TTBW). Schließlich konnte auch die Begegnung mit TV Meckelfeld (TTVN) und damit der erste Tag erfolgreich abgeschlossen werden. Als Sieger der Vorrundengruppe wartete auf den SV Werder am Sonntag der letztjährige Finalgegner TSV Krefeld-Bockum (WTTV), der auch in diesem Jahr geschlagen werden konnte. Überraschender Weise setzte sich im anderen Halbfinale doch der TV Forst gegen die höher eingeschätzte Mannschaft der TG Unterliederbach (HTTV) durch, so dass es im Endspiel zur Neuauflage des Gruppenspiels kam.
Hier hielt Horst-Dieter Coorssen in sicherer Manier den unsicher angreifenden Ch. Tomov in Schach. Dietrich Milles, der im ersten Spiel den wichtigen Punkt gegen U. Wingeyer zum Sieg beisteuerte, erfüllte auch in diesem Spiel die mannschaftliche Aufgabe mit variablem Spiel den jeweiligen Spitzenspieler zumindest zu ermüden. Peter Eilers konnte seine große Erfahrung einbringen und mit Anti-Top-Attacken den Abwehrspieler J. Geiger zermürben. Leider wurde die Aufholjagd von Coorssen/Eilers im Doppel nach 0:2 Satzrückstand und 6:10 im fünften Satz (9:11) nicht belohnt. Dann aber wurde die Angelegenheit brenzlig, nicht nur weil später sogar der Feuermelder ansprang, sondern weil der der fest gebuchte Zug (nicht mehr lange) wartete. Aber Horst-Dieter Coorssen hielt auch in seinem 15. Spiel wieder den Spitzenmann F. Krickl mit feinem Schnittwechsel, einer Prise Ärger und einem Schuss Gleichmut in Schach. Währenddessen sicherte Peter Eilers, der im Halbfinale gegen K. Peiffer die herausragende Leistung zeigte, souverän den vierten Punkt gegen Ch. Tomov.
Zum dritten Titelgewinn in Folge gratulierten auch der selbst im Wettbewerb aktive Präsident des DTTB, Thomas Weikert, und der zuständige Ressortleiter Gunter Klugmann. Mit einigen Mühen abhanden gekommene Schuhe und Geldbeutel sowie den richtigen Bahnhof zu finden und die geplagten Körperteile zu pflegen, gelangten wir an einem rundum schönen Tag zurück nach Bremen.
Bericht: Dietrich Milles