Duell mit dem Gruppenfavoriten

Trainer Cristian Tamas möchte den Erfolg gegen Eslöv im Duell mit Chartres bestätigen.
Tischtennis
Mittwoch, 01.10.2014 / 21:48 Uhr

Der 3. Oktober wird ein Feiertag in der Werder-Halle. Mit Chartres ASTT reist in der Champions League der designierte Gruppenfavorit an die Weser und möchte seine Auftaktniederlage vom ersten Spieltag ausgleichen. Nur zwei Tage später ist es dann schon wieder Zeit für das nächste Liga-Spiel, gegen den TTC Frickenhausen möchte Werder sich wieder ein positives Punktekonto erarbeiten.

23 Monate ist eine lange Zeit. Fast zwei Jahre ist es jedoch inzwischen her, dass Gao Ning eine Niederlage in der französischen Liga im Trikot seines Clubs Chartres ASTT einstecken musste, auch in der Champions League war der Asiate in der Zeit nur ganz selten unterlegen. Doch nicht nur die Nummer zwölf der Weltrangliste sorgt für großen Respekt an der Weser, auch seine Teamkollegen dürften schwer zu besiegen sein. „Robert Gardos ein erfahrener Spieler auf Weltklasse-Niveau, und auch das ‚Aufschlagwunder‘ Per Gerell dürfte schwer zu knacken sein", beschreibt Sascha Greber die Ausgangslage. Robert Gardos dürfte über die Grenzen Österreichs, wo sein Konterfei sogar eine Briefmarke ziert, bekannt sein. 2011 spielte er noch für den TTC Zugbrücke Grenzau, die er unter anderem mit seiner Leistung in die Playoffs führte. Ob die etwas überraschende Auftaktniederlage gegen Niederösterreich den Werderanern in die Karten spielt oder die Ausgangslage sogar erschwert, ist für Greber nicht eindeutig zu klären. „Natürlich ist Chartres hoher Favorit, sie müssen dieses Spiel zwingend gewinnen. Vielleicht ist das aber auch unsere Chance durch den Druck Vorteile zu gewinnen. Ich hoffe wir bekommen im Laufe des Spiels Chancen, die wir dann mit der Unterstützung der Zuschauer nutzen wollen."

Genau 48 Stunden später geht es für die Grün-Weißen in der Liga weiter. Nach einem guten Saisonstart und zwei anschließenden Niederlagen möchte das Team von Cristian Tamas das Punktekonto wieder positiv gestalten. Dafür muss aber ein Sieg gegen den TTC matec Frickenhausen her, und das hängt auch ein wenig von der Personalie Koki Niwa ab. Der Top-Spieler der vergangenen TTBL-Saison hat bisher noch nicht ins Liga-Geschehen eingegriffen, sollte dies am Sonntag der Fall sein, wird es ungleich schwerer. „Mit Koki Niwa sehe ich die Möglichkeiten zu gewinnen ausgeglichen, ohne ihn sind wir leicht favorisiert. Der TTC ist aber durchaus ernst zu nehmen, sie verfügen über eine junge, hungrige Mannschaft", so Greber.

Die Vorbereitung auf diesen erneuten Doppelpack verläuft bei Werder bisher planmäßig. Seit Dienstag hat Trainer Cristian Tamas auch alle EM-Fahrer wieder an Bord, der Donnerstag wird noch einmal mit zwei Trainingseinheiten intensiv genutzt. Wie sehr diese Maßnahmen anschlagen, wird man bei den beiden Herausforderungen sehen können.

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