Nach der Saison ist vor der Saison – Rückschau und Vorschau des Sportwartes

Auch im letzten Jahr waren die Hallen beim Tischtennis-Training gut gefüllt.
Tischtennis
Dienstag, 19.07.2011 / 09:49 Uhr

Kaum ist die Spielzeit 2010/2011 zu Ende, muss sich der Sportwart schon wieder Gedanken machen, wie denn die nächste Saison bestritten werden soll. Wie können Abgänge, meistens aus schulischen bzw. beruflichen Gründen, kompensiert werden? Welche Möglichkeiten bestehen, um die Mannschaften zu verstärken? Wie groß ist bei den Aktiven die Akzeptanz, die Mannschaftsaufstellungen nach den geltenden Regeln der Wettspielordnung - sprich Bilanzwerten - zu gestalten? Wie können neue Mitglieder in das Spielgeschehen integriert werden?


Vor diesem Hintergrund gilt es dann noch, vorgegebene Termine zu beachten. Vereinswechsel müssen bis zum 31.05., Spielklassenverzichte bis zum 15.06. und Mannschaftsmeldungen bis zum 30.06. in das dafür vorgesehene elektronische System, ins Click-TT, eingestellt sein. Hinzu kommt dann noch die Gestaltung der Spielpläne in Zusammenarbeit mit den Mannschaftsführen und dem Sportreferenten des Hauptvereins. Bei diesen Sportkameraden bedanke ich mich an dieser Stelle einmal ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit. Jetzt ist die meiste Arbeit getan, und ich möchte auf die abgelaufene Saison zurück blicken und einige Prognosen wagen.

Wir sind letztes Jahr mit dem Ziel angetreten, die Mannschaften in höhere Spielklassen zu bringen, damit es auch für Nachwuchstalente in Bremen und im Bremer Umland reizvoll ist, bei Werder zu spielen und eigenen Spielern entsprechende Perspektiven zu bieten. Das sportliche Ziel ist uns hervorragend gelungen. Nicht nur die 2. Herren schaffte den Sprung in die nächsthöhere Spielklasse, die Verbandsliga Nord, auch die 3. Mannschaft, überwiegend aus Spielern des Seniorenbereiches bestehend, stieg in die Bezirksoberliga auf. Die 4. Herren konnte sich in der Bezirksliga behaupten. In der nächsten Saison werden sich die jüngeren Spieler der 3. und 4. Mannschaft in der Bezirksoberliga bewähren können, während das ältere Semester in der Bezirksliga verbleibt. Die fünfte Vertretung scheiterte als Vizemeister der höchsten Bremer Klasse, der FTTB-Liga, erst in der Relegation zur Bezirksliga. Die 6. Mannschaft, letztes Jahr unglücklich in die Kreisliga abgestiegen, schaffte souverän die Meisterschaft, um künftig in der Stadtliga aufzuschlagen. Die 7. Herren belegte in dieser Liga einen sicheren Mittelplatz, während die 8. Mannschaft erneut in die 3. Kreisklasse der inzwischen zusammengelegten Kreise Mitte und Ost aufstieg.

Trotz dieser hervorragenden Bilanz haben wir in den höheren Leistungsklassen keine hoffnungsvollen Neuzugänge zu verzeichnen, so dass es sowohl die zweite als auch die dritte Vertretung sehr schwer haben dürfte, ihre Klasse zu halten. Ich hoffe nur, dass unser Trainingskonzept Früchte trägt und eine Leistungssteigerung aus eigener Kraft erreicht wird. Die 4. Mannschaft wird sicherlich nichts mit dem Abstieg zu tun haben, ebenso die 5. Herren. Es wäre wünschenswert, wenn die 6., 7. und 8. Mannschaft jeweils eine Liga nach oben klettern würde, zumal wir in diesem Bereich Verstärkung von außen erhalten haben.

Die 1. Damen hat in der Oberliga West überraschend den dritten Platz belegt und ist ganz knapp an der Relegation zur Regionalliga vorbei geschrammt. Ziel wird es hier sein, einen guten Mittelplatz zu erreichen. Die zweite Vertretung belegte in der FTTB-Liga den 5. Rang. Gleich drei junge Spielerinnen werden künftig nicht mehr dabei sein. Der Aderlass konnte aber durch hoffnungsvolle Neuzugänge kompensiert werden, so dass eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr zu erwarten ist. Die 3. Damen, die sich im letzten Jahr ausschließlich aus Jugendlichen zusammen setzte, hat ein ganz neues Gesicht bekommen. Es haben sich inzwischen fünf Damen dem SV Werder Bremen angeschlossen, die früher einmal Tischtennis gespielt und jetzt wieder die Liebe zu diesem Sport entdeckt haben. Sie werden als Neulinge in der Kreisliga mitmischen und dort ihre Erfahrung machen.

von Peter Eilers

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