Herber Dämpfer für Werders Tischtennis-Herren. Im Dienstagabend-Spiel unterlagen die Grün-Weißen dem TTC Schwalbe Bergneustadt mit 2:3. Trotz einer 2:0 Führung musste das Quartett einen Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze hinnehmen.
Der Beginn war bereits hart erkämpft aber dennoch erfolgreich. Bastian Steger lag bereits mit 0:2 gegen den Youngster Benedikt Duda zurück, ehe der Deutsche Nationalspieler immer besser ins Spiel fand. Mit viel Moral und Einsatz fand der Werderaner immer besser in die Partie und drehte das Spiel tatsächlich zum ersten grün-weißen Punkt. Dem wollte der Matchwinner von Samstag in nichts nachstehen. Gegen Bergneustadts Spitzenspieler Gustavo Tsuboi benötigte Constantin Cioti lediglich einen Satz, um auf die richtige Betriebstemperatur zu kommen. „Costa" pushte sich wie fast schon gewohnt in das Match und sorgte so für eine vermeintlich sichere Führung der Hanseaten.
Doch leider nahm die Begegnung von da an einen anderen Verlauf als gewünscht. Zunächst musste Hunor Szöcs im Duell der „Dreier" eine 1:3-Niederlage einstecken, anschließend hatte der letzte Woche noch mit einer Grippe erkrankte Bastian Steger nicht mehr genügend „Körner" um gegen Gustavo Tsuboi zu bestehen. Und auch Constantin Cioti konnte die drohende Niederlage nicht mehr verhindern. Der 31-jährige war wie immer ein Vorbild an Einsatz und Leidenschaft, sein Kontrahent Benedikt Duda konterte „Costas" kraftvolle Angriffe jedoch mit präzisen Returns. 1:3 aus Ciotis Sicht, der Gast aus dem Bergischen Land entführte somit die Punkte von der Weser. Die Werderaner haben jetzt drei Wochen Zeit sich von dieser ärgerlichen Niederlage zu erholen, dann tritt das Quartett beim TTC Hagen an.
Florian Schwarz
SV Werder Bremen - TTC Schwalbe Bergneustadt 2:3 (TTBL, 15. Spieltag) Bastian Steger - Benedikt Duda 3:2 (7:11, 10:12, 11:06, 11:07, 12:10)
Constantin Cioti - Gustavo Tsuboi 3:1 (8:11, 11:7, 13:11, 13:11)
Hunor Szöcs - Frane Kojic 1:3 (6:11, 5:11, 11:5, 9:11)
Bastian Steger - Gustavo Tsuboi 0:3 (6:11, 9:11, 7:11)
Constantin Cioti - Benedikt Duda 1:3 (5:11, 3:11, 14:12, 9:11)