Werders Trainer Cristian Tamas, der die Ziehung der Loskugeln live vor Ort verfolgte, hatte sich aufgrund der guten Positionierung seiner Mannschaft einen einfacheren Auftakt gewünscht. "Die Auslosung hat es uns wirklich nicht leicht gemacht, wir haben die wohl besten Mannschaften aus dem zweiten und dritten Topf gezogen." Die Spielstärke der Franzosen ist in Bremen noch in schmerzhafter Erinnerung, im Januar schieden die Grün-Weißen in der K.O.-Runde des ETTU-Cups gegen Pontoise aus. Doch nicht nur sportlich müssen die Bremer an ihre Grenzen gehen. "Wir werden sportlich wie auch logistisch vor eine große Herausforderung gestellt. Natürlich gehen wir aber positiv an die Sache und hoffen die Gruppenspiele erfolgreich beenden zu können", kommentierte Team-Manager Sascha Greber die Auslosung. Gerade die Reise zum UMMC Jekaterinburg dürfte ein wahres Abenteuer werden, die im Uralgebirge gelegene Stadt befindet sich etwa 40 Kilometer von der europäischen Grenze zu Asien, von Moskau aus wird das Tischtennis-Quartett noch mehrere Flugstunden in die Millionenstadt benötigen. Ob sich die Mühen gelohnt haben, wird sich spätestens am 30. November herausstellen, dann wird in der Werder-Halle das letzte Gruppenspiel gegen die Russen ausgetragen. Die Vorfreude ist bei Greber aber jetzt schon riesig: „Wir sind ab September in der absoluten Spitze des europäischen Tischtennis vertreten, das hat die heutige Auslosung noch einmal gezeigt. Unsere Fans können sich jetzt schon auf hochklassiges Tischtennis freuen."
Die Termine der Champions League im Überblick:
7. September: SV Werder Bremen - AS Pontoise Chergy
21. September: UMMC Jekaterinburg - SV Werder Bremen
16. November: AS Pontoise Chergy - SV Werder Bremen
30. November: SV Werder Bremen - UMMC Jekaterinburg