Schwere Aufgaben zum Jahresende

Jens Lundqvist trifft am Freitag auf seinen ehemaligen Club.
Tischtennis
Mittwoch, 07.12.2011 / 10:54 Uhr

Gastgeber wird der ‚Club Vaillante Sports Anger', eine Traditionsmannschaft aus der ersten französischen Liga sein. Nach einem denkbar schlechten Saisonstart kommt der Club langsam aber sicher in Fahrt. Angeführt von Europas bestem Abwehrspieler, dem griechischen Weltranglisten-42. Panagiotis Gionis, möchte das Team von Trainer David Pilar die positive Tendenz auch am Freitag gegen Werder fortsetzen. "In Angers erwartet uns eine Traditionsmannschaft, die von einem frenetischen Publikum nach vorne getrieben wird. Bei uns muss alles passen, damit wir die nächste Runde erreichen können", warnt Sascha Greber seine Mannschaft vor der kommenden Aufgabe. Für den Team-Manager das Erreichen der nächsten Runde ein großes Ziel: "Wir sind im letzten Jahr gegen einen Champions League-Vertreter mit nur einem Spiel Unterschied ausgeschieden. Natürlich möchten wir in diesem Jahr diesen Erfolg bestätigen und eventuell sogar ausbauen." Wie schon in der Runde zuvor, gibt es zufällig auch dieses Mal einen Werderaner mit guten Kenntnissen vom Gegner, Jens Lundqvist wechselte 2009 direkt von der Maine an die Weser.

Wie im wahren Leben spielt auch im Sport der Zufall manchmal eine entscheidende Rolle. Der 9. Dezember war bei Werders Tischtennis-Herren schon fest als Heimspiel eingeplant, doch dann durchkreuzte die Europäische Tischtennis-Union (ETTU) die grün-weiße Spielplanung. Das Heimrecht im ETTU-Cup wurde aufgrund einer umstrittenen Regelauslegung getauscht, die Folge ist eine Auswärtsreise in den Westen Frankreichs.

Nur zwei Tage später treten die Norddeutschen in der Bundesliga beim 1. FC Saarbrücken an. Um beim Duell, ausgerechnet an der französischen Grenze, antreten zu können, greift die Mannschaft auf außergewöhnliche Transportmittel zurück: "Wir werden am Samstag mit dem TGV von Angers nach Saarbrücken fahren. So sparen wir viel Zeit und Nerven", erläutert Sascha Greber die Reiseroute. Ausgeruht sollten die Bremer bei dieser Partie auch besser sein, immerhin stehen die Saarländer mit einer sensationellen Bilanz von 16:0 Punkten zu Recht an der Tabellenspitze der TTBL. Greber gibt sich dennoch kämpferisch. "Wir haben in dieser Saison ja schon gesehen, dass in der Liga jede Mannschaft zu schlagen ist. Dennoch sind wir natürlich klarer Außenseiter, jeder einzelne Spieler vom FCS hat in diesem Jahr schon überragende Leistungen abgeliefert." Nach dieser Rundreise geht es für die Werderaner dann aber in den verkürzten Weihnachtsurlaub. Bereits am 27. Dezember leitet Cristian Tamas wieder das Training, damit am 6. und 8. Januar die nächsten beiden Spiele, dieses Mal beim "Final Eight" in Stuttgart sowie im zufällig benachbarten Frickenhausen in einer weiteren Auswärtsfahrt bestritten werden können.

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