Zunächst noch an zwei Tischen ging es mit den beiden Auftaktdoppeln los, die sowohl Witowski/Sasse als auch Kahlert/Einemann sicher für die Grün-Weißen entschieden - und dies obwohl Kahlert gesundheitlich angeschlagen in die Partie ging. Im Anschluss ging es mit dem dritten Doppel und dem oberen Paarkreuz an drei Tischen weiter, wobei einige Beteiligte auch das nachmittägliche Werder-Spiel im Weserstadion im Hinterkopf hatten. Doch sowohl das Doppel Dencher/Weinert als auch die beiden ersten Einzel von Witowski und Kahlert gingen verloren, sodass es aus Sicht der Werderaner nun 2:3 hieß. Während Sasse im mittleren und Weinert im unteren Paarkreuz ihre jeweiligen Einzel souverän gewinnen konnten, mussten sowohl Einemann als auch Dencher ihre Spiele unglücklich mit 9:11 bzw. 8:11 im fünften Satz abgeben.
Der Auftakt in die zweite Hälfte der Einzel missglückte den Werderanern völlig, sodass es nach zwei weiteren Niederlagen im oberen Paarkreuz nun schon 4:7 aus grün-weißer Sicht stand.
Doch von jetzt an kam wieder einmal die großartige Mentalität der 9. Herren zum Tragen: Einemann konnte seine Niederlage aus dem ersten Einzel eindrucksvoll vergessen machen und gewann ebenso mit 3:1 wie auch Sasse, der auch sein zweites Einzel locker für sich entschied. Anschließend sorgte Dencher mit einer überzeugenden Leistung für den Ausgleich zum 7:7 vor dem letzten Einzel, bevor Weinert mit einem sicheren Sieg für die Führung der Grün-Weißen sorgte.
Somit war beim Stand von 8:7 für die 9. Herren nur noch das Schlussdoppel zu absolvieren, zu dem Kahlert/Einemann für die Grün-Weißen antraten. Doch auch wenn es von Satz zu Satz enger wurde, konnten die beiden letztlich die Oberhand behalten. Mit mehreren großartigen Angriffsbällen zum 12:10 im dritten Satz sorgten Einemann und Kahlert für ein überzeugendes 3:0.
Am Ende dieses umkämpften Samstagvormittags stand also ein wichtiger 9:7-Sieg für die Werderaner, der die ersten zwei Punkte der neuen Saison und vorerst Tabellenplatz Zwei bedeutete und anschließend in der Umkleidekabine angemessen gefeiert wurde.
von Arne Weinert