Die übrigen 14 Teilnehmer an diesem lauen September-Abend konnten von Glück sagen, dass mit David Wachinger nicht auch noch der dritte David des Turniers ganz vorne landete, sondern sich am Ende entspannt im MIttelfeld der Tabelle einsortierte. So erreichte Sven Charmeteau den ehrenvollen dritten Rang, blieb aber leider ohne Trophäe - hart ist das Schachleben an der Weser, denn es gibt nur zwei Geldpreise im regulären Feld, doch dafür sind sie mit 11,-€ bzw. 8,-€ dann gleich umso ... höher.
Als bester Spieler mit einer DWZ < 2000 ging wie schon im Vormonat André Büscher ins Ziel, während der Große Preis der Jury für den fünftletzten Platz dem jungen Nikolas Wachinger zuerkannt wurde, der zwar von Stunde zu Stunde gefährlicher wird, für dieses Mal aber noch die eine oder andere Niederlage hinnehmen musste. In der Kategorie "Bester David mit einer DWZ < 2850" siegte dagegen nicht ganz unerwartet David Höffer. Leider aber war für diese Kategorie kein Preisgeld mehr übrig.
Mit diesem fulminanten Doppelerfolg glichen die Davids das etwas weniger erfolgreiche August-Turnier aus, in dem das Fachpublikum weder den Wachinger David, den Kardoeus David noch den Höffer David am Start gesehen hatte. Sie reihen sich damit ein in die Liste anderer großer Davids in der Geschichte des Schachs - denken wir nur an David Bronstein, David Janowski, Zino Davidoff und David Navara, die zwar nicht beim Werder Monatsblitz, so doch an anderer Stelle des Weltschachs glänzen konnten.
Der nächste Monatsblitz im Werder Vereinsheim findet bereits in dieser Woche statt, am Donnerstag um 19:30 Uhr starten die Uhren. Gäste und Davids sind herzlich willkommen!