In den übrigen fünf Partien jedoch wurde es – jedenfalls mit Blick auf die Bedenkzeit – reichlich knapp, doch auch wenn die Uhr an einigen Stellen schon weit heruntergetickt war, so brannte letztlich auch hier nichts mehr an, und McShane eroberte weitere volle Punkte gegen David Kardoeus, Gerald Jung (trotz mutiger Opfer!), André Büscher und Niklas Wachinger, der gegen Lukes Spanische Berliner Mauer lange Zeit mithalten konnte. Auch ein veritables Blitzfinish gegen den flinken Sven Charmeteau entschied Luke zu seinen Gunsten, so dass es nach rund eineinhalb Stunden 6:0 ? , 7:0?, oder … nun ja, jedenfalls zu einem deutlichen Sieg für den sympathischen Bundesligaspieler reichte. „That was a tough experience“, meinte Luke im Anschluss, denn nicht zuletzt die drängende Zeitnot hatte ihn am Ende zu einigen sehr eiligen Manövern auf und zwischen den Brettern gezwungen.
Mit einem Imbiss im Vereinsheim und einem kleinen Blitzturnier endete die kleine Feier zum Abschluss einer wiederum sehr gut verlaufenen Werder- Saison – dritter Platz in der Bundesliga, Klassenerhalt in der Zweiten Liga, und! Aufstieg der Dritten in die Oberliga Nord, sowie solider Klassenerhalt für die Mannschaften 4 – 6.
Auch dem Blitzturnier drückte GM McShane seinen Stempel auf, gewann die ersten sechs Partien (sogar mit 1.b2-b4) und verlor allein gegen den auch international zu Recht gefürchteten FM Oliver Müller in der letzten Runde.