Spartak kam gut aus den Startlöchern, doch nach 3,5 Punkten aus vier Runden musste er eine Weißniederlage quittieren. Nach 2,5 Punkten aus den nächsten 3 Runden kam es zur Entscheidung in der Schlussrunde. Spartaks Konkurrent Denis Gretz aus Bayern hatte 6,5 aus 8, der Werderaner einen halben Punkt weniger auf seinem Punktekonto, aber dafür wies Spartak die bessere Feinwertung auf. Beide Titelanwärter mussten mit Schwarz antreten. Spartak war relativ schnell auf der Siegerstraße, während sein Konkurrent schlechter stand. Doch Gretz hielt remis, Spartak nützte sein Sieg nichts, am Ende gewann Gretz mit einem halben Buchholzpunkt Vorsprung den Titel. Trotz des unglücklichen Ausgangs kann Spartak stolz auf seine Leistung sein. Sieben Punkte aus neun Partien waren ein halber Punkt mehr als die 6,5 Punkte, die ihm im letzten Jahr zum Titel genügten. Am Ende entschied ein Wimpernschlag.