Der erste Punkt des Tages ging an die Gäste, als Sven Joachim gegen das Zehlendorfer Spitzenbrett Jakob Meister in einen wilden Angriffswirbel geriet und verlor. Bald darauf stellte Oliver Müller mit einem überzeugenden Schwarzsieg den Ausgleich her, der auch nach den schön herausgearbeiteten Remisen von Matthias Krallmann und Peter Lichman Bestand hatte. Dann schlug die Stunde von Spartak Grigorian. Der deutsche U18-Meister schraubte sich in die Stellung von FIDE-Meister Daniel Malek und drang schließlich gefährlich bis zu dessen König vor: 3:2 für Werder. Olaf Steffens dagegen war einige Zeit durch seine Partie geschlingert, doch mit einem unerwarteten Konter gewann auch er und baute damit die Führung für sein Team aus. Den nunmehr deutlichen Vorsprung von zwei Punkten gaben die Bremer nicht mehr her. Sowohl Sven Charmeteau als auch Dr. Joachim Asendorf sorgten mit zwei soliden Unentschieden für den 5:3- Endstand und den ersehnten Klassenerhalt nach einer turbulenten Zweitliga-Saison.