Werder-Monatzblitz: Punkte gehen nach Delmenhorst !

Schach
Freitag, 06.02.2015 / 14:22 Uhr

Zunächst war es Dr. Detlev Diedrichsen, der von der ersten Runde an in Bestform und hellwach nur die allerstärksten Züge machte und komme wer da wolle mit sechs Punkten aus sechs Partien niemandem eine Chance ließ - selbst der von Natur aus eigentliche unbesiegbare David Höffer, Gast vom Delmenhorster SK und amtierender Norddeutscher Vizemeister im Blitzschach, musste am Ende die Hand zur Aufgabe reichen.

Wenn der Kalender einen neuen Monat anzeigt, steigt im SV Werder die Spannung unter den Freunden des unseriösen Schachs. Immer wieder mal am ersten Donnerstag des Monats läutet Turnierleiter Stefan Preuschat den Werder Monatsblitz ein, und gespielt wird dabei ehrenvoll um Punkte, um dezente Geldpreise und um eine Platzierung in der Grand-Prix-Jahreswertung, dem besten Ergebnis aus allen acht Turnieren der Serie. Auch im Februar fand sich wieder ein spielstarkes Feld von 14 Teilnehmern im Werder Vereinsheim zusammen, um in Abwesenheit des stets gefährlichen Vorjahresmeisters Dr. Joachim Asendorf den Monatssieger zu küren.

Doch wie man ja weiß, sind dreizehn Runden eine lange Distanz, und so arbeiteten sich in der zweiten Halbzeit langsam wieder die alten Turnierhasen nach vorne, die üblichen Verdächtigen in diesem Wettbewerb,Sven Charmeteau beispielsweise, französischer Gaststudent an der Weser und bereits jetzt eine Stütze der grün-weißen Oberliga-Mannschaft, ebenso wie der versierte Werder-Trainer Matthias Krallmann. Runde um Runde punkteten sie sich in der Tabelle nach vorne, und am Ende lag Krallmann (10,5 Punkte) mit einem halben Zähler Vorsprung vor Charmeteau.

Allein, selbst diese stolze Punktzahl machte den Trainer noch nicht zum Turniersieger, denn noch jemand war das hohe Tempo mitgegangen, um schließlich den Titel des Monatssiegers in die Nachbarstadt nach Delmenhorst zu entführen. Mit überzeugenden 11 Punkten sicherte sich David Höffer einmal mehr den Titel und ließ eine Schar beeindruckter Werderaner hinter sich. Glückwunsch, Herr Höffer! (Aber beim März-Turnier, da sprechen wir uns nochmal!)

Den Spezialpreis für den Fünftletzten des Wettbewerbs erkämpfte sich im Februar der Turnierleiter Stefan Preuschat, der nicht nur dreizehn harte Runden Blitzschach absolvierte, sondern immer auch souverän und von allem Turniertrubel unbeeindruckt die einzelnen Ergebnisse für das Endklassement dokumentierte. Dafür gebührt ihm Dank, und sein im steten Dauerbetrieb errungener Sonderpreis ist allein schon daher aller Ehren wert.

Der nächste Monatsblitz (David?!) findet am Donnerstag, dem 05.März, im Werder-Vereinsheim in der Hemelinger Straße 17 zu Bremen statt. Gäste sind wie immer herzlich willkommen!

Olaf Steffens

 

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