Am Sonntag gegen den USV TU Dresden remisierte David Smerdon recht schnell, da er dem Dauerschach seines Kontrahenten nicht ausweichen konnte. Auch Zbynek Hracek und Gennadij Fish spielen früh unentschieden. Vlastimil Babula, der in einer überlegen geführten Partie eine Figur gewann, brachte Werder in Führung. Aber Tomi Nyback konnte ein etwas schlechteres Endspiel, das aus einer spanischen Abtauschvariante entstanden war, nicht halten. Nach einem weiteren Remis von Zahar Efimenko stand es kurz vor der Zeitkontrolle 3-3. Den entscheidenden Sieg verbuchte dann Jan Werle, der erneut Material für Initiative opferte und sich in einer spannenden Partie durchsetzte. Abschließend remisierte Alexander Areshchenko, der den zähen Widerstand seines Weltklassegegners Pavel Eljanov nicht brechen konnte, obwohl er einen Mehrbauern hatte. Der Sieg für Werder war also mit 4,5-3,5 knapp, aber aufgrund des Verlaufes der Partien sicherlich verdient.





