Lange Gesichter beim SV Werder 2: gegen das starke Team des SSC Rostock mussten die Grün-Weißen in der Zweiten Schachbundesliga eine ernüchternde 3,5 : 4,5 Heimniederlage hinnehmen. Werderzwo rutscht dadurch in bedenkliche Nähe zu den Abstiegsplätzen und sollte in den letzten beiden Runden gegen Norderstedt und Berlin unbedingt punkten, um die Klasse noch zu halten. Der SVW startete mit ungefährdeten Remisen von Joachim Asendorf und Peter Lichman in das Match. Kurz vor der Zeitkontrolle lockte Olaf Steffens seinen Gegner in eine Falle und erzielte die Bremer Führung, doch beinahe postwendend gab sich Matthias Krallmann am Nebenbrett nach langem Widerstand geschlagen. Nach einem Unentschieden von Alexander Markgraf wurde Sven Joachim in einer schwierigen Stellung ausmanövriert und verlor zum 2,5 : 3,5 - Zwischenstand. Zwar drehte Oliver Müller seine fast aussichtslose Stellung noch und gewann mit etwas Fortune, doch als Gerlef Meins gegen den polnischen IM Szelag nach fünf Stunden unglücklich unterlag, hatten die Ostseestädter den Tag für sich entschieden.





