Die zentrale Endrunde, in der alle 16 Bundesligateams und damit 128 Großmeister oder zumindest Meisterspieler an einem Ort aufeinandertreffen, findet dieses Jahr in Eppingen in Baden-Württemberg statt. Für die deutsche Schachszene ist dies eines der wichtigsten Events des Jahres. Sogar Ex-Weltmeister Anatoli Karpow hat sein Erscheinen angekündigt. Werder Bremen kann die letzten drei Meisterschaftsspiele entspannt angehen. Die Mannschaft steht z.Z. auf einem komfortablen fünften Platz. Sollten die Begegnungen gegen den Hamburger Schachklub (Freitag), den Schachklub Griesheim (Samstag) und das Duell mit dem SK Viernheim (Sonntag) allesamt gewonnen werden, werden die Grün-Weißen auf Platz drei oder vier in der Tabelle vorrücken, da vor ihnen liegende Mannschaften noch aufeinander treffen. Die drei besten deutschen Teams qualifizieren sich für den Europapokal in Bilbao im September. Im Mittelpunkt steht für Werder das Nordderby gegen den Hamburger SK, das immer einen besonderen Reiz besitzt. Im Vorjahr hatte die größere Hansestadt gewonnen, aber Werder konnte in der Abschlusstabelle den "großen Bruder" trotzdem überflügeln.





