In der zweiten Runde des Baden-Badener Großmeisterturniers besiegte Werders große Zukunftshoffnung Arkadij Naiditsch in einer großartigen Angriffspartie. Bereits nach zehn Zügen hatte der Schachprinz in einer damenindischen Verteidigung klaren Eröffnungsvorteil erzielt. Deutschlands Spitzenspieler kam nicht zur Rochade und wanderte mit seinem König über das halbe Brett. In der taktisch anspruchsvollen Partie übersah Matthias zwar Verteidigungsressourcen von Naiditsch, aber der Baden-Badener, der bei der Schacholympiade noch Weltmeister Carlsen besiegt hatte, konnte seine Chancen nicht nutzen. Am Ende entschied die bessere Königsstellung das Duell. Matthias hat damit die Auftaktniederlage gegen Georg Meier sehr gut weggesteckt und kann zuversichtlich in die nächsten Partien gegen Daniel Fridman und Philipp Schlosser gehen.





