Am Spitzenbrett seines Heimatlandes holte der Finne sieben Punkte aus neun Partien und erspielte eine Leistung von 2746 Elopunkten. Tomi wird 19 Punkte hinzugewinnen und überwindet wieder die Elo-2600-Hürde. Herausragend war seine Remispartie gegen den amtierenden Weltmeister Magnus Calsen. Das zweitbeste Resultat erzielte Romain Edouard, der für Frankreich an Brett 4 spielte und 6 aus 9 machte. Sein Mannschaftskamerad Laurent Fressinet schaffte ein Brett höher nur 5 aus 9 und musste Eloeinbußen hinnehmen. Seine stärkste Leistung zeigte er bei seinem Sieg gegen den Armenier Movsesian. Die beiden Franzosen hatten mit ihrem Team eine Runde vor Schluss noch Medaillenchancen, aber sie unterlagen dem neuen Olympiasieger China. Auch bei den beiden Tschechen gab es Licht und Schatten. Zbynek Hracek war am Ende mit 7 aus 11 leicht im Plus und Vlastimil Babula mit 5 aus 9 leicht im Minus. Neuzugang David Smerdon trat für Australien am Spitzenbrett an und blieb mit 4 aus 9 knapp unter fünfzig Prozent. Oliver Müller wird die Olympiade wohl am liebsten schnell vergessen wollen. Ihm gelangen nur 2,5 Punkte aus 10 Partien für die Mannschaft des Internationalen Verbandes der Blinden und Sehbehinderten. Vor zwei Jahren hatte er bei der Schacholympide in Istanbul noch seine erste IM-Norm erspielt.





