Aus der mageren Ausbeute des letzten Bundesliga-Wochenendes in Hockenheim ragt laut unserem Analytiker C.D. Meyer u. a. die auf hohem Niveau geführte Katalanisch-Partie von Tomi Nybäck vs Zoltan Ribli hervor. Dem finnischen Großmeister, in dieser Saison mit 6 Punkten aus 8 Partien und einer Rating Performance von 2716 wieder einer von Werder Bremens Leistungsträgern, gelingt gegen den ungarischen Alt-Großmeister Zoltan Ribli mit einer exzellenten Vorteilsverwertung ein technisches und taktisches Meisterstück. Nach einer aktuellen, langen Eröffnungsdiskussion mit einem starken Qualitätsopfer des Ungarn einerseits, einem resoluten Zentrumsdurchbruch des Finnen andererseits, vermochte Nybäck - durch einen gegnerischen Fehler begünstigt - äußerst gefährlichen Angriffsdruck zu entfalten, dem Ribli sich nicht gewachsen zeigte. Die recht ausführliche und tiefe Analyse rollt überdies einige kritische Transformationen und hochkomplizierte Endspiel-Formationen auf. Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Studium!





